Logo Stiftung Pro Artenvielfalt - Die Nothelfer für bedrohte TierartenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterRauchschwalbe (hirundo rustica)Blütenreiche WildblumenwieseJunge Wildkatze (felis silvestris)
Spendenprojekt
März / April
Frühjahrs-Vogelzug…
ohne intakte (sichere) Rastplätze eine gefahrvolle Reise



Intensivst übernutzte Landwirt-schaftszone
© SPA IT Braunkehlchen
© Leo/fokus-natur


In der von Bergen halbkreis-
förmig umgebenen Ebene
von Gela liegen nicht nur
unser GELOI-Feucht-
gebietsflächen, sondern
auch intensiv und mit
Pestiziden bewirtschaftete
Landwirtschaftszonen. Zu
deren Bewässerung wird
zusätzlich umweltschädi-
gender Raubbau an Tiefen-
wasser betrieben. Die ver-
bliebenen feuchten und
naturnahen Flächen in
unserem sich im Aufbau
befindlichen Schutzgebiet
ziehen Zugvögel magisch
an. Das wissen auch
Vogelwilderer und lizen-
sierte Vogeljäger. In un-
serem nun von zwei Bird
Guards bewachten und
grossteils eingezäunten
Feuchtgebiet finden mehr
als 130 Vogelarten Nahrung
und sind auch meist vor den
Gewehren der Jäger und
Wilderer geschützt, solange
wir dort Präsenz zeigen und
jeglichen Jagdfrevel um-
gehend den Carabinieri melden.


Wildblütenpracht in unseren GELOI-Feuchtwiesen © SPA IT

Dank der Unterstützung
naturliebender Menschen
ist unser GELOI-Feucht-
gebiet mittlerweile mit 69.7
Hektaren Fläche und dank
des Schutzes und der
Bewachung durch unsere
engagierten Bird Guards
schon jetzt eine wahre Ret-
tungsoase für die Arten-
vielfalt inmitten einer
weitläufigen Agrarwüste.
Wegen fehlender bilatera-
ler Abkommen zwischen
der Schweiz und dem EU-
Mitgliedsland Italien haben
wir eine einmalige Koope-
rationsvereinbarung mit
unserer deutschen
Schwesterstiftung und kön-
ne so schnell und unkom-
pliziert das erworbene
Land in deren Grundbücher
überführen und so dauer-
haft schützen und Stück für
Stück der Zugvogelwelt
zurückschenken. So nimmt
der Artenreichtum seit Pro-
jektbeginn im Jahr 2018
anhaltend zu. Das jahr-
zehntelang ausgebeutete
und missbrauchte Gebiet
entwickelt sich wieder zu
einer bedeutsamen Zugvogel-Paradies.


Teichrohrsänger hält auf Sitzwarte Ausschau nach Insektennahrung © Pepi

Zu diesem Erfolg haben
engagierte Unterstützer in
der Schweiz und mutige
Vogelschützer in Sizilien
massgeblich beigetragen.
Hier, im Süden Siziliens,
finden nicht nur heimische
Tier- und Pflanzenarten
wieder einen wichtigen
Überlebensraum, sondern
hier rasten jährlich zweimal
auch bis zu 200'000 Zug-
vögel – von denen nach-
weislich mehrere Arten bei
uns in der Schweiz brüten.
Es konnten bisher 136
verschiedene Vogelarten
nachgewiesen werden und
sogar Erstnachweise er-
bracht werden und wir
konnten beispielsweise
den in der Schweiz extrem
seltenen Schlangenadler
in unserem Feldbuch als
Erstsichtung notieren. Die
erst kürzlich neu angelegten
56'000 m2 neu angelegte
Feuchtzonen mit Teichen,
Flachwasser- und wechsel-
feuchten Uferbereichen
bieten der Vogelwelt jetzt
im Frühjahr ein breites
Nahrungsangebot und
sicheren Zugang zu
sauberem Wasser.


Zugvogelschutzgebiet GELOI mit angebotenem Grundstückskauf
© SPA CH
> grössere Kartenansicht

Selbst konventionell wirt-
schaftende Bauern aus
der Umgebung sind zuneh-
mend von unserem Zug-
vogelschutzprojekt im
GELOI-Feuchtgebiet über-
zeugt und beeindruckt! So
werden uns aktuell sieben
Hektaren ausgelaugte
Ackerflächen von einer
Bauernfamilie angeboten,
die wir wieder zu einem
natürlichen Lebensraum
machen sollen. Noch im
Frühjahr muss dazu der
Grundstückskaufvertrag
unterschrieben werden.
Zum Glück haben wir un-
sere bewährte Koopera-
tionsvereinbarung mit un-
serer deutschen Schwester-
stiftung und können jetzt
schnell handeln. Allerdings
fehlen uns noch umgerech-
net 27'000 Franken für die-
se Flächenkaufförderung.
Mit Ihrer Spendenunter-
stützung machen wir aus
den vergifteten lebens-
feindlichen Ackerböden
wieder eine artenreiche
naturnahe Biotopfläche,
die zukünftig auch Zug-
vögeln wieder als von uns
geschützten Rast- und
Nahrungsplatz dienen kann!

Und auch dem Bauernehe-
paar ist mit dem Kauferlös
geholfen, denn durch den
anhaltenden Preisdruck der
Gemüse-Grosshändler und
den immer länger andau-
ernden Trockenperioden
muss das Ehepaar mehr
Geld in das Land investie-
ren, als es Ertrag abwirft.

Zugvogelschutz statt ver-
gifteter Böden um unser
GELOI Feuchtgebiet – bitte
helfen Sie mit, unser ge-
meinsames GELOI Feucht-
gebiet mit Ihrer Spenden-
unterstützung
zu vergrös-
sern!



Haubenlerche © Zafarana

Wissenswertes über das Naturwunder Vogelzug lesen Sie in der neuen Artenfibel Band 14.
 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Tätigkeitsberichte


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.