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Spendenprojekt
Januar 2019
Keine Winterruhe für
unsere engagierten «Igel-
mütter» mit über 220 not-
leidenden Igelpfleglingen



Jungigel in fachkräftiger Pflege
© SPA_CH


Zurzeit betreuen die von
uns geförderten Igel-
Rettungsstationen über
220 Igel-Winterpfleglinge.
Dabei handelt es sich um
Igel, die entweder keine
Chance hatten, sich vor
dem Winterschlaf genü-
gend energiereiches Fett
anzufressen, um den zirka
fünf Monate dauernden
Winterschlaf zu überleben.
Dies weil wir unsere Sied-
lungen, gleichwohl des
Igels Lebensraum, stark
«ausgeräumt» haben, ein
ausreichendes Nahrungs-
angebot und sicherer
Unterschlupf fehlen ihm
zunehmend – unsere
heimischen Igel sind in
grosser Not!


Viel Arbeit in den Igel-Rettungs-
stationen mit über 220 Igel-
Winterpfleglingen © SPA_CH


Zu den Menschen, die ihr
Herz für diese notleidenden
Wildtiere weit geöffnet
haben, gehören die «Igel-
mütter» der Igel-Rettungs-
stationen in Oberentfelden
(AG), Ebikon (LU), Bünzen
(AG) und Agarn (VS). In
aufopferungsvoller Arbeit
nehmen sich die Stations-
leiterinnen mit ihren ehren-
amtlichen Helferinnen und
Helfern jährlich mehr als
1’000 Igelpfleglingen an
und leisten neben der
direkten zeitintensiven
Rettungsarbeit auch viel
Aufklärungs- und Sensibili-
sierungsarbeit in Schulen
oder in der Nachbarschaft.
Ein Engagement, welches
nicht selbstverständlich ist!


Noch zu schwach für den Winter-
schlaf, Igelpflegling in der Igel-
Rettungsstation Ebikon © SPA_CH


Als Insektenfresser ist der
Igel auf proteinreiche
Insektennahrung ange-
wiesen. Den «Igelmüttern»
der Igel-Rettungsstationen
fällt jedoch sorgenvoll auf,
dass eine höhere Anzahl
adulter Igel, vor Winter-
beginn derart wenig und
schlechte Nahrung fanden
und stark unterernährt
waren und nur mit sehr viel
Mühe knapp noch von den
Igelexpertinnen gerettet
werden konnten. Ursachen
für die schwierige Situation
in der sich unsere kleinen
Stachelritter befinden, sind
die langen Hitzeperioden
im Sommer, die zuneh-
menden natur- und somit
igelfeindlichen Überbau-
ungen in den Wohnsied-
lungen und der flächen-
deckende Insekten-
schwund. Der Igel braucht
eine natürliche «Unord-
nung», wie Ast- und Laub-
haufen, dort verstecken sich
viele Insekten, Schnecken
und Würmer.


Wacher Igel-Winterpflegling in Igelbox © SPA_CH

Um die zeitraubende, auf-
opferungsvolle Tierret-
tungsarbeit in den von uns
geförderten Wildtier-
Rettungsstationen leisten
zu können, sind unsere
«Igelmütter» auf finanzielle
Hilfe angewiesen. Ohne
Evelyne Noser, Ingrid
Furrer, Allison Schulz,
Danielle Lenzin und ihre
Helfer_innen, gäbe es
kaum hinwendungsvolle
Pflege, überlebenswichtige
tiermedizinische Notversor-
gung, wenig tierartgerech-
tes Futter und schon gar
keine Freilassungen von in
unseren Igel-Rettungs-
stationen wieder gesund
gepflegten einheimischen
Igeln!


Igelpatient in fürsorglicher
Pflege © SPA_CH


Die meisten Igelpfleglinge
erreichen die Igel-Rettungs-
stationen als akute Notfall-
Patienten und müssen erst
einmal stabilisiert werden,
erst dann können sie auf
Krankheiten und Parasiten
untersucht und tiermedi-
zinisch behandelt werden.
Und erst danach schaffen
sie es vielleicht noch in
einen kurzen Winterschlaf.
Doch ein grosser Teil der
Winter-Igelpfleglinge bleibt
wach und fordert den
Igelretterinnen weiterhin
eine zeit- und kosteninten-
sive Pflegearbeit ab, die
ohne die Hilfe von tier-
liebenden Spenderinnen
und Spendern nicht zu
leisten wäre.


Freilassung eines gesund
gepflegten Igels © SPA_CH


Bitte helfen Sie mit Ihrer
grossherzigen Spende,
damit unsere so enga-
gierten «Igelmütter»
genügend Ressourcen für
die tiermedizinische
Notversorgung, ausrei-
chend artgerechte Nah-
rung, und Hygienematerial
zur Reinigung der Über-
winterungsboxen haben,
um diesen wunderbaren,
stacheligen Insektenfres-
sern mit bestmöglicher
Pflege das Überleben zu
sichern und sie im Früh-
ling gesund in die Natur-
freiheit und ihr zweites
Leben entlassen zu kön-
nen.

Für die Überwinterungs-
Igelpfleglinge und das
erste Igelpflege-Halbjahr
2019 benötigen die Igel-
Rettungsstationen noch
knapp 18'000 Franken.
Bitte helfen Sie unseren
«Igelmüttern» mit Ihrer
grossherzigen Spende.

Postkonto 60-699120-8

Haben Sie einen Igel in Not
gefunden? Unter dieser
Nummer erhalten Sie An-
weisungen zum weiteren
Vorgehen: Igel-Rettungs-
station, 076 530 64 79

(bitte SMS schreiben mit
Stichwort «IGEL IN NOT!»,
wenn das Telefon nicht
sofort abgenommen werden kann)
.
 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert zunächst auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.