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Spendenprojekt
des Monats
Mauer- und Alpensegler in
Not bekommen überle-
benswichtige Hilfe in der
Segler-Rettungsstation in
Rümlang/ZH


Mit den länger werdenden
Tagen sind immer mehr
unserer geliebten Zugvögel
zurückgekehrt und erfreuen
uns mit ihrem vielstimmi-
gen Gesang. Um Haus
und Hof herrscht wieder
reges Vogelleben!


Geretteter Mauersegler (re.) und Alpensegler (li.) © M. Stahl

Bestimmt haben Sie am
Himmel über den Dächern
Ihres Wohnortes auch
schon die rasanten Flug-
künstler entdeckt: Mauer-
segler, die besonders
abends in kleinen Trupps
mit lauten «sriii»-Rufen
durch die Strassenschluch-
ten jagen, um Fluginsekten
zu erhaschen.

Je nach Region können Sie
auch noch die bei uns in
der Schweiz selteneren
Alpensegler entdecken,
die etwas früher aus ihren
südlichen Winterquartieren
mit lauten Triller-Rufen zu-
rückkehren.


Ein Trupp Mauersegler am
Himmel © K. Roggel


Mauer- und Alpensegler
sind die Weltmeister der
Lüfte, die fast ihr ganzes
Vogelleben in der Luft
verbringen und nur zum
Brüten und für die Jungen-
aufzucht zu uns kommen.
Doch wir machen unseren
Seglern das Überleben
zunehmend schwerer – auf
Dauer vielleicht sogar un-
möglich ...


Mauersegler an Hauswand
© Leo fokus-natur


Als Gebäudebrüter sind
sie auf Gedeih und Verderb
auf Mauernischen und Ein-
schlupflöcher unter dem
Dach angewiesen. Doch
fortschreitende energeti-
sche Gebäude-Sanierun-
gen, Dachumbauten und
die Modernisierung des
alten Gebäudebestands
vernichteten in den letzten
vier Jahrzehnten, gemes-
sen am Rückgang an
Brutpaaren, etwa 35'000
Segler-Nistplätze in der
Schweiz. In ihrer Überle-
bensnot nutzen die Segler
immer häufiger ungeeig-
nete und oftmals schwer
zu erreichende Brutnischen
mit grosser Verletzungs-
gefahr oder sie bleiben
ganz ohne Nistplatz und
damit ohne arterhaltenden
Nachwuchs.


Stadtpolizei Winterthur bringt gestrandeten Alpensegler
© S. Volpi


Fast kein Baudepartement,
kaum ein Architekt und nur
wenige naturinteressierte
Handwerker denken im
Frühsommer an die in Ge-
bäuden brütenden Segler,
deren Eier und Jungvögel
nur allzu oft trotz strengem
gesetzlichen Schutz ver-
nichtet werden. Hier muss
der sensibilisierende Dia-
log zwischen Naturschutz
und den Städte- und Sied-
lungsplanern dringend
weiter ausgebaut werden,
sonst ist der Niedergang
unserer Seglerpopulatio-
nen bei dem anhaltenden
Bauboom in der Schweiz
vorprogrammiert!


Dr. Curd untersucht Segler-
patienten © S. Volpi


Für jeden verletzten, ver-
waisten oder halb verhun-
gert hilflos aufgefundenen
Mauer- oder Alpensegler
ist es ein grosses Glück,
dass es Menschen wie
unsere auf Segler speziali-
sierte Silvia Volpi gibt. In
ihrer Seglerklinik in Rüm-
lang/ZH leistet Volpi unbe-
schadet der chronisch
knappen Finanzlage und
den zu wenigen ehrenamt-
lich arbeitenden Segler-
schützerinnen und
-schützern Grossartiges
und engagiert sich jeden
Tag aufs Neue für jedes
einzelne in Not geratene
Individuum.


Das Futter muss Seglern tief
in den Schlund geschoben
werden © E. Brendel


Sie ist und bleibt auch
nach 24 langen Jahren
die unermüdlich rackernde
und fürsorgliche auf Segler
spezialisierte Artenschüt-zerin, wie es in der Schweiz
keine Zweite mehr für un-
sere gefährdeten «Muris»
und «Alpis» gibt. Doch al-
lein schafft Silvia Volpi die
kräftezehrende Arbeit und
die Finanzierung ihrer
Seglerklinik nicht.


Silvia Volpi entlässt gesund gepflegten Alpensegler in die
Freiheit © S. Volpi


Für die uneingeschränkte
Arbeit der Seglerklinik mit
wiederum bis zu 400 er-
warteten pflegeintensiven
Seglerpatienten werden in
diesem Jahr ca. 48'000
Franken benötigt. Tier-
medizinische Präparate,
Spezialfutter wie Heimchen
und Wachsmottenlarven,
Hygieneprodukte und der
Ersatz von defekten tier-
ärztlichen Instrumenten
müssen bezahlt werden.


Mauerseglerpatient in
Geborgenheit © E. Brendel


Ende März konnten wir
Silvia Volpi bereits 15'000
Franken zur Vorbereitung
der Pflege-Saison über-
weisen. Helfen Sie uns,
die Arbeit der Segler-Klinik
im Zürcher Unterland zu
sichern und Segler-Leben
zu retten?
Vielen herz-
lichen Dank!


Bei hilflos oder verletzt
aufgefundenen Seglern
erhalten Sie unter der
Notruf-Nummer 079 663
71 84
Auskunft.

> zum aktuellen Segler-Flyer hier anklicken
 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Tätigkeitsberichte


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.