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Spendenprojekt
September 2018
Republik Zypern: Ein
systemrelevantes EU-
Mitgliedsland pfeift auf die
geltende EU-Vogelschutz-
richtlinie…



Mönchsgrasmücken - Zugvogelopfer zypriotischer Vogelwilderer © SPA

Nach inzwischen 21
Vogelschutzcamps auf
Zypern seit 2010 werden
auch diesen Herbst wieder
bis zu 40 ehrenamtliche
Vogelschützer des Komi-
tees gegen den Vogelmord
und unserer Stiftung dies-
mal bis zu 12 Wochen vor
Ort im Rettungseinsatz für
mittel- und nordeuropäische
Zugvögel sein. Und natür-
lich lassen wir auch keine
auf Zypern heimischen
Vögel an Leimruten und in
Fangnetzen hängen!


Perfide - aufgebaute Leimruten an Vogeltränke mit gefangenem Gartenrotschwanz © SPA CY

Dieser Herbst-Einsatz
bringt unseren Vogel-
schützern eine seit Jahren
ungewohnte Erfahrung:
Auf Anordnung des
zypriotischen Innen-
ministeriums wird die
zypriotische Anti-Wilderei-
Polizei unsere Herbst-
Vogelrettungseinsätze nicht
unterstützen und auch nicht
mit uns kooperieren. Derart
allein gelassen wird dieser
Zugvogelrettungseinsatz
auf den zypriotischen
Kampfplätzen des Vogel-
mordens nicht einfach,
zumal wir zu unserem
eigenen Schutz überwie-
gend nachts im Einsatz
sein werden.
 

Gartenrotschwanz gefangen an illegaler Leimrute © SPA CY

Wir werden immer wieder
gefragt, ob sich diese
Einsätze lohnen, und
unsere Antwort darauf ist:
Wer nichts tut, kann auch
nichts verändern! Dass
sich dieser selbstlose,
couragierte und ehren-
amtliche Einsatz unserer
Vogelschützer für die
konsequente Durchset-
zung der EU-Vogelschutz-
richtlinie lohnt, zeigen die
Ergebnisse und Daten
unserer Zypern-Zugvogel-
schutzcamps (siehe PDF-
Datei zum Anklicken
).


Mönchsgrasmücken-Männchen verklebt an Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord

Wir können feststellen,
dass unsere verlängerten
Einsatz-Zeiträume in den
Haupt-Vogelfanggebieten
entlang der Südküste der
Republik Zypern und der
hohe Kontrolldruck an den
Fangplätzen während des
Frühjahrs-Vogelzugs die
Zahl aktiver Vogelwilderer,
Vogelfangplätze und
aufgebauter illegaler
Fanggeräte im Frühjahr
anhaltend reduziert hat.


Große illegale Netzfanganlage mit Singvogelopfern © SPA CH

Die Anzahl abgebauter
Leimruten, Fangnetze und
elektronischer Vogel-
stimmen-Lockanlagen
bedeuten für die Wilderer
herbe Material- und hohe
Schwarzgeld-Einnahme-
verluste. Die steigende
Zahl von angezeigten
Vogelwilderern spricht
ebenfalls eine deutliche
Sprache!


Singdrossel im Fangnetz
© Komitee gegen den Vogelmord


Dazu finden Sie auf unse-
rer Homepage-Startseite
https://www.stiftung-pro-artenvielfalt.ch öffentlich
verfügbar unsere Zypern
Vogelschutzcamp-Reports
in englischer Sprache, die
wir auch den für Justiz und
Naturschutz zuständigen
politischen Instanzen in
Zypern und der EU-Kom-
mission in Brüssel auf den
Tisch legen.


Aus Fangnetz herausgeschnit-
tener Star © Komitee gegen den Vogelmord


Unsere Reports enthalten
seriös erfasste Ergebnisse
unserer Vogelschutzcamp-
Arbeit. Sie sind zugleich
Spiegelbild der nach wie
vor himmelschreienden
Missstände im Vollzug der
EU-Vogelschutzrichtlinie
und dies in einem EU-
Mitgliedsland, das in der
Eurokrise von führenden
deutschen Politikern als
„systemrelevant“ für die EU
bezeichnet und mit einem
Rettungspaket von 7,3 Mrd.
Euro (Steuergeld) unter-
stützt wurde.


Befreiung Waldohreule von Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord

Bei aller Freude über
unsere hart erarbeiteten
Erfolge dürfen wir jetzt trotz
politisch verweigerter
Polizei-Unterstützung kei-
nesfalls nachlassen. Nur
wenn wir hartnäckig blei-
ben und auf Zypern wäh-
rend der gesamten Herbst-
Vogelzugzeit konsequent
Flagge zeigen, werden wir
wieder Zigtausenden Zug-
vögeln das Leben retten
und illegal agierenden
Vogelwildern das hoch-
profitable Geschäft mit
getöteten Singvögeln schwermachen.


Restaurant-Präsentation illegal getötete Mönchsgrasmücken
© SPA


Für diesen Herbst-
Zugvogel-Rettungseinsatz
benötigen wir ca. 23.800
Euro zur Finanzierung der
An- und Abreisekosten,
einfacher Unterkünfte,
Treibstoff für unsere 2
stiftungseigenen Einsatz-
fahrzeuge und Versiche-rungen.

Bitte helfen Sie uns heute
mit Ihrer grösstmöglichen
Spende und freuen Sie
sich gemeinsam mit uns
über jeden Zugvogel, der
in diesen Wochen auch
dank unseres gemeinsa-
men Engagements auf
Zypern wohlbehalten seine
afrikanischen Winter-
quartiere erreichen kann.

-> Hier anklicken:
Ergebnisse Vogelschutz-
camps Zypern
 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert zunächst auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.