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Spendenprojekt
November 2018
Unsägliche Schnittverlet-
zung bei Igeln mit Faden-
mähern und Rasenrobo-
tern



Jungigel in Pflege © SPA CH

Zu den Menschen, die ihr
Herz für notleidende Tiere
weit geöffnet haben,
gehören die «Igelmütter»
der Igel-Rettungsstationen
in Oberentfelden, Ebikon,
Agarn und Bünzen. In
aufopferungsvoller Arbeit
nehmen sich die Stations-
leiterinnen mit ihren ehren-
amtlichen Helferinnern und
Helfern jährlich hunderten
von verletzten und kranken
Igeln und verwaisten Igel-
babies an und leisten einen
unschätzbaren, selbstlosen
Rettungseinsatz zum Schutz
dieses geliebten Siedlungs-Mitbewohners, den wir leider immer seltener zu Gesicht bekommen.


Jungigel im Rasen © SPA CH

Zum schrecklichen Ver-
hängnis für die Igel werden
automatische Rasenrobo-
ter und von Hand geführte
Fadenmäher. Von den
Rasenrobotern werden
Igelkinder überrollt, die
noch unter der Pflege ihrer
Mutter manchmal tagsüber
auf dem Rasen sitzen. Ihre
Mütter wiederum sind
häufig Opfer vom Faden-
mäher, mit welchem manch
ein Gartenbesitzer aus
Ordnungszwang den letzten
Grashalm selbst unter
Hecken und Sträuchern entfernen will.
 

Durch Fadenmäher abgetrennter Fuss © SPA CH

Igel sind Wildtiere der
Siedlungsgebiete, unter
den Hecken und Sträu-
chern in unseren Siedlun-
gen ruhen sie oder bauen
ihre Nester für die Jungen
und für den Winterschlaf.
Die Leiterinnen der Igel-
Rettungsstationen appel-
lieren dringend an jeden
Privathaushalt und an
Gemeindearbeiter bei
Grasschnitt-Arbeiten an
Hecken und strauchreicher
Vegetation diese vorher zu
kontrollieren und an die
Igel zu denken.


Igelpflegling wird untersucht
© SPA CH


In ihrer jahrelangen, bedin-
gungslosen Rettungsarbeit
haben die Igelmütter schon
tausende verunglückte
adulte Igel und verwaiste
und schwache Jungigel vor
elendem Siechtum und
qualvollem Tod bewahrt.
Sie sind schwere Igel-
Notfälle gewohnt. Doch die
schrecklichen Bilder, denen
sie in den letzten Jahren
vermehrt ausgesetzt waren,
von Igeln mit schlimmsten
Schnittverletzungen, zuge-
fügt von Fadenmähern und
Rasenrobotern, setzten
ihnen sehr zu.


Igelfreundlicher Garten © SPA CH

Mehrere Igel mit tiefen
Schnittverletzungen oder
gar völlig abgetrennten
Gliedmassen, wurden in
den letzten Wochen in die
Igel-Rettungsstationen
eingeliefert. Nebst diesen
Notfällen kümmern sich
unsere vier «Igelmütter»
parallel dazu um über 300
weitere Igelpatienten;
solche die schwerwiegende
Vergiftungen erlitten oder
ausgehungert eingeliefert
wurden und viele Jungigel,
deren Mutter getötet wurde
bevor sie erlernen konnten,
selbständig zu überleben.


Igelpflegling in guten Händen
© SPA CH


Bitte helfen Sie uns mit
Ihrer Spende, damit wir
auch dieses Winterhalb-
jahr die Igel-Rettungs-
stationen Oberentfelden,
Ebikon, Agarn und Bünzen
für die Versorgung von
hilfebedürftigen Igeln und
die monatelange Betreu-
ung von Igel-Überwin-
terungspfleglingen tat-
kräftig unterstützen können!

-> Hier finden Sie unsere Spenden-Kontonummer

Bei Igel-Notfällen erhalten Sie Auskunft unter der Nummer 079 699 66 25.
 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert zunächst auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.