Logo Stiftung Pro Artenvielfalt - Die Nothelfer für bedrohte TierartenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterRauchschwalbe (hirundo rustica)Blütenreiche WildblumenwieseJunge Wildkatze (felis silvestris)
Spendenprojekt
Oktober 2019
In Walperswil (BE) wird
schon bald unser 3. Arten-
schutzturm für bedrohte
Singvögel, Fledermäuse
und Insekten stehen



Mehlschwalbe beim Nestbau
© fotonatur


Um Haus und Hof wird es
immer stiller. Vielen Vogel-
arten, die uns mit ihrem
prachtvollen Gesang in
unseren Gärten und im
Kulturland bereichern, geht
es heute schlecht. Glücklich
diejenigen Vogelfreunde,
die heute noch Schwalben-
paare erblicken, die ihr Nest
am Eigenheim unter dem
Dach errichten. Doch solche
freudvollen Beobachtungen
– wie Vogeleltern die ihre
ums Futter zankenden und
piepsenden Jungvögel
füttern – sind heutzutage
selten in der Schweiz.


Intensive Landwirtschaft im
Berner Seeland © SPA CH


Vögel finden in der aus-
geräumten, industriell
betriebenen Landwirtschaft
und in unseren sterilen
Gärten nicht mehr genü-
gend Nahrung für ihre
Jungen. Wegen der unbe-
dachten Gebäudeoptimie-
rungen verschwinden
zudem jährlich tausende
Brutplätze. Immer mehr
Höhlen- und Nischenbrüter,
ja selbst «Allerweltsvögel»
wie der Hausspatz, schaffen
es kaum mehr, geschützte
Nischen zu finden, um ihre
Jungen erfolgreich aufzu-
ziehen. Jetzt gilt es, jede
Gelegenheit zu nutzen, um
etwas gegen den anhalten-
den Rückgang der Vogel-
populationen zu tun!


Haussperling-Männchen
auf Dach © FotoNatur


Wir haben aktuell die
Chance im Berner See-
land in Walperswil eine
neue regionale «Gebäude-
Rettungsinsel» für heimi-
sche Wildtierarten zu schaf-
fen. Die in Naturschutz-
anliegen vorausschauend
handelnde Gemeinde Wal-
perswil hat uns für einen
symbolischen Franken eine
stillgelegte und halbverfal-
lene Trafostation überlas-
sen. Im Gegenzug haben
wir uns verpflichtet, den
alten Turm fachkundig zu
einem langlebigen Arten-
schutzturm umzubauen.
Mit dem Einbau von tier-
artspezifischen Bruthöhlen
und Tagesverstecken für
Siedlungs- und Kulturland-
vögel wie Mauersegler,
Hausrotschwanz, Bach-
stelze, Haus- und Feld-
sperling, Mehlschwalbe
und Schleiereule und
diverse Fledermaus- und
Insektenarten, wollen wir
für diese unter steigendem
Überlebensdruck stehen-
den Wildtiere wieder ein
sicheres Dach über dem
Kopf schaffen.


Trafoturm Walperswil im Kanton Bern © SPA CH

An jeder Turmseite bauen
wir bis zu 8 artspezifische
Nistkästen und Fleder-
maus-Quartiere aus Holz-
beton und langlebigem
Holz im und am Mauerwerk
und am Turmdach ein.
Bestückt mit Tiertafeln, die-
nen unsere fertiggestellten
Artenschutztürme auch
naturpädagogischen Zwe-
cken und zeigen zugleich,
für welche Tierarten das
Artenschutzgebäude
gebaut wurde.

Die Beobachtungen zeigen
in unseren bereits beste-
henden Artenschutzgebäu-
den, wie sehr Gebäude
bewohnende Tierarten von
unseren «Rettungsinseln»
profitieren und eine erfreu-
liche Anzahl Vogeljunge
erblicken jährlich das Licht
der Welt in unseren Arten-
schutztürmen im Maihof /
Schwyz und in der Gemein-
de Frenkendorf/Basel-
Landschaft.


Im Jahr 2018 fertiggestellter Artenschutzturm Frenkendorf BL
© SPA CH
-> weitere Informationen


Die umfangreichen Turm-
sanierungs- und Umbau-
kosten zur Realisierung
unserer 3. Rettungsinsel
«Artenschutzturm Walpers-
wil» betragen für die not-
wendigen Arbeiten wie
Fassadeneinrüstung,
Maurer-, Zimmermanns-,
Dachdecker- und Maler-
arbeiten ca. 33’500 Fran-
ken. Wir müssen bis Ende
Herbst mit den aufwendi-
gen und artgerechten
Umbaumassnahmen
beginnen, um den Turm
«winterfest» und vor der
Rückkehr der Zugvögel
im kommenden Frühjahr
bezugsbereit zu haben.
Doch nur mit der Unter-
stützung von Tierfreunden
wie Ihnen können wir un-
seren 3. Artenschutzturm
bauen und über mehrere
Jahrzehnte fortwährenden,
dringend benötigten Über-
lebensraum für Mehl-
schwalbe und Co. schaffen.


Illustration Mehlschwalben
© G.Karl


Für den Bau unseres
3. Artenschutzturmes
für bedrohte Wildtierarten
sind wir auf Ihre finanziel-
le Unterstützung angewie-
sen.
Bitte helfen Sie mit
Ihrer grossherzigen Spen-
de von 40, 60 oder 80 Fran-
ken neuen Überlebens-raum zu schaffen.

 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert zunächst auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Tätigkeitsberichte


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.