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Spendenprojekt
Dezember 2019
Illegaler Vogelfang auf
Zypern – Behörden schau-
en weg, wir stehen im Einsatz!



Blassspötter gefangen an Leim-
rute © Komitee gegen den Vogelmord


Inmitten der kargen Land-
schaft Zyperns, verenden
jedes Jahr Hundertausen-
de Zugvögel in klebrigen
Leimruten und durchsichti-
gen Fangnetzen. Vogel-
wilderer fangen und töten
die Vögel, um sie unter der
Hand in Restaurants als
Delikatesse zu verkaufen.
Während die Behörden
wegschauen, stehen wir
auch diesen Winter erneut
im Vogelschutzeinsatz.


Abgebaute Leimruten und Rot-
kehlchenopfer © Komitee gegen den Vogelmord


Seit Beginn der Vogel-
schutzeinsätze unserer
Freunde vom Komitee
gegen den Vogelmord und
uns auf Zypern, hat sich die
Lage gebietsweise stark
verbessert. Trotz der auch
heute noch wenig geleiste-
ten Hilfestellung durch die
Polizei haben wir es
geschafft, den illegalen
Vogelfang am ehemaligen
Hotspot der Vogelfang-
Region fast gänzlich ein-
zudämmen.


Illegales Fangnetz in einem Obstgarten © Komitee gegen den Vogelmord

Die gebietsweise Reduk-
tion der aktiven Vogelfang-
plätze erlaubte es uns,
unser Kontrollgebiet nach
Nordzypern auszuweiten
und leider mussten wir
feststellen, dass sich dort
das Vogelfangen mit Net-
zen verstärkt ausgebreitet
hat. Erstmals hatten wir
deshalb im vergangenen
Herbst-Vogelschutzcamp
täglich auch ein Vogel-
schützerteam auf Nord-
zypern im Einsatz


Mit Wildhüter abgebaute Netze und Vogelopfer © Komitee gegen den Vogelmord

Woran wir uns die Zähne
ausbeissen, ist jedoch die
Unantastbarkeit des grös-
sten Vogelfängers auf der
Insel Zypern. Inmitten ei-
nes für Zugvögel attraktiven
Tals fängt der schlimmste
Vogelfänger dieser Mittel-
meerinsel täglich mit bis
zu 10 aufgespannten ille-
galen Fangnetzen Hunder-
te von Vögeln. In Zusam-
menarbeit mit dem Komi-
tee gegen den Vogelmord
und dem britischen Vogel-
schutzverein RSPB haben
wir den uns seit Jahren
bekannten «Vogelfänger
Nr. 1» über mehrere
Wochen heimlich gefilmt.
Sehen Sie selbst und
schauen Sie sich die
Videodokumentation
«Zyperns schlimmster Vo-
gelfänger: Protokoll eines
Skandals» auf unserer
Startseite an – der Film-
beweis enthüllt die mass-
lose Grausamkeit der Vogelwilderer …


Fanggebiet von Zyperns schlim-
msten Vogelfänger © SPA CH


Unsere Vogelschützer vor
Ort beobachten die Ma-
chenschaften Zyperns
schlimmsten Vogelfängers
schon seit Jahren und
haben ihn schon mehrere
Male der Polizei gemeldet.
Gelegentlich fanden Haus-
durchsuchungen statt,
doch kommt er immer
wieder mit minimalsten
Verwarnungen davon und
fängt davon völlig unbeein-
druckt täglich mit seiner
Helfersbande weiter. Die
Publikation des «Beweis-
videos» und ein Zeitungs-
bericht in den regionalen
Medien auf Zypern zeigt
jedoch Wirkung und die
verantwortlichen Behörden
geraten unter Druck. Wir
werden jetzt nicht nachlas-
sen und die verantwort-
lichen Instanzen vor Ort
daran erinnern, dass sie
ihre Arbeit ordnungsge-
mäss erledigen.


Wildhüter bei der Fangplatz-
räumung © Komitee gegen den Vogelmord


Dafür stehen bereits
wieder die ersten Vogel-
schützer auf Zypern im
Wintervogelschutzeinsatz.
Ihnen stehen harte Ein-
satzwochen bevor. Unsere
Vogelschützer verzichten
auf ein Weihnachtsfest im
Kreis ihrer Familie, um in
kräftezehrenden Tages-
und Nachteinsätzen für
den Schutz der Zugvögel
einzustehen, damit mög-
lichst viele dieser sonst
den Vogelwilderern schutz-
los ausgelieferten Vögel
eine Chance bekommen
im Frühjahr wieder in ihre
angestammten Brutreviere heimzukehren.


Von Wilderern demoliertes Einsatzfahrzeug © SPA CH

Doch unsere selbstlosen
Vogelschützer benötigen
einmal mehr Ihre finanziel-
le Unterstützung, um die
gefährlichen Rettungsein-
sätze sicher zu meistern.
Ein neuer Ersatz-Einsatz-
wagen muss bereitgestellt
werden, ausgestattet mit
Onboard-Kameras zur
Beweissicherung bei ge-
fährlichen Verfolgungs-
jagden. Zoomstarke
Kameras für die Fangplatz-
überwachung aus siche-
rer Distanz werden benö-
tigt und zusätzlich wollen
wir die Vogelschützer mit
Bodycams ausstatten,
diese wirken abschreck-
end auf die zunehmend
gewaltbereiten Vogel-
wilderer.


Beschlagnahmte Festtagsbeute
und die dazugehörigen illegalen
Fangnetze © Komitee gegen den Vogelmord


Bei aller Freude über den
hart erarbeiteten Fang-
rückgang im Südosten der
Sonneninsel, dürfen wir
jetzt trotz der durch die
Politik weitestgehend ver-
weigerten Polizei-Unter-
stützung keinesfalls nach-
lassen. Nur wenn wir hart-
näckig bleiben und auf
Zypern konsequent Flagge
zeigen, werden wir wieder
zigtausenden Zugvögeln
das Leben retten und ille-
gal agierenden Vogelwil-
derern das hochprofitable Geschäft mit getöteten Singvögeln schwermachen.


Ziegenmelker aus Fangnetz gerettet © Komitee gegen den Vogelmord

Für diesen Winter-Vogel-
schutzeinsatz benötigen
wir ca. 14’600 Franken.
Bitte stärken Sie unseren
couragierten Vogelschüt-
zern mit Ihrer wichtigen
Spende
den Rücken im
gefährlichen und kräfte-
zehrenden Einsatz zum
Schutz teils stark bedroh-
ter Zugvogelarten. Vielen Dank!

 
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Tätigkeitsberichte


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.