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Spendenprojekt
des Monats
Gemeinsam helfen wir den geschützten und dennoch bedrohten Igeln in unserem Lande

Der Igel steht als potenziell
gefährdet auf der «Roten
Liste» der bedrohten Säu-
getierarten in der Schweiz.
Und so kämpfen wir um
jeden Igel, der dank fach-
gerechter und liebevoller
Pflege durch den Winter
kommt und im Frühjahr
gesund wieder in die Frei-
heit entlassen werden kann!


Igel im Garten © SPA

Unsere «Igelmütter» aus
den Kantonen Luzern,
Aargau, Bern und Wallis
berichten alle ähnliche
Ereignisse über alljährlich
verletzte Altigel und ver-
waiste Babyigel. So wurde
im vergangenen Oktober
beispielsweise ein ver-
letzter Altigel von einer
aufmerksamen Person in
einem eigentlich natur-
nahen und somit igel-
freundlichen Garten ent-
deckt.

In im Gras liegengelas-
senen überreifen Früchten
findet der Igel nahrhafte
Würmer und das von einem
Haselstrauch gefallene
Laub hat der adulte Igel
kurz vor dem ersten Kälte-
einbruch emsig zum Winter-
Nestbau in den Hecken-
saum getragen.


Verwaister Jungigel in behütenden Händen © SPA CH

Im Nachbarsgarten geht es
weniger naturfreundlich zu
und ein Mähroboter dreht
täglich seine Runden und
Laub wird mit einem
Benzin-betriebenen und
lärmenden Gerät weg-
geblasen. In einer solchen
Umgebung gerät selbst ein
erfahrener Igel schnell in
akute Gefahr.

Gebrechlichen Schrittes
sah die Igelretterin den
eigentlich wohlgenährten
Igel in Richtung Hecke
straucheln. Als sie den Igel
vorsichtig antippt, um zu
schauen, ob er sich ein-
kugelt, wie es gesunde
Igel bei Gefahr reflexartig
machen, kippt dieser je-
doch einfach zur Seite,
und ein offener Bruch am
Hinterbein kommt zum Vorschein.


Altigel in fachkundigen Händen
© SPA CH


Sofort zieht sich die Igel-
finderin ihre Gartenhand-
schuhe an, packt den
schwerverletzten Stachel-
freund behutsam in eine
Schachtel und bringt ihn zu
einem in der Wildtier-
Rettung erfahrenen Tierarzt,
der auch eine unserer
«Igelmütter» bei tiermedi-
zinischen Behandlungen unterstützt.

Bakterienhemmende und
schmerzlindernde Medizin
wird dem still leidenden
Stachelritter vom enga-
gierten Tierarzt verabreicht
und die anschliessende
Röntgenuntersuchung
ergibt leider einen traurigen
Befund: Das Hinterbein
muss amputiert werden.


Dieser verletzte Igel wird dem Tierarzt überbracht © SPA CH

Doch der tapfere Igel ist
stark und überlebt! Wie
unsere erfahrenen «Igel-
mütter» wissen, ist bei
Verlust eines Hinterbeins
(anders als bei einem
Vorderbein) ein beschwer-
defreies Überleben im
natürlichen Lebensraum,
ohne dichten Verkehr und
übertriebene «Garten-
pflege» für Igel möglich.
Doch bis der Altigel wieder
überlebensfähig ausge-
wildert werden kann, wer-
den noch einige Monate
vergehen und er über-
wintert in unserer Igel-
Rettungsstation im Wallis.
Nicht selten hinterlässt ein
schwerverletzter Altigel auf
Hilfe angewiesene Igel-
säuglinge und ein Nach-
suchen in der Umgebung
des Fundorts ist ratsam
und kann weitere Wildtier-
leben retten.


Igelpatient nach überstandener Operation © Tombapic

Nebst den Auslagen für die
medizinische Vorsorge und
Tiermedikamente, entste-
hen den Stationsleiterinnen
erhebliche Kosten für die
artgerechte Fütterung durch
den Winter, stationäre Igel
halten oft keinen Winter-
schlaf oder wachen häufig
auf und müssen dann
Nahrung zu sich nehmen.
Die Anschaffung neuer
Pflegeboxen und Aus-
wilderungsgehege für das
kommende Frühjahr,
Hygienematerial, Miete,
Strom und Wasser ver-
schlingen ebenfalls etliche Franken.


Igel im Winterschlaf © Alamy

Für die schon seit Oktober
2022 aufgenommenen
Winterpfleglinge und für
die kommende neue
Pflegesaison werden
dringend Fördermittel in der
Höhe von 17'800 Franken
benötigt! Bitte helfen Sie
unseren zahlreichen Igel-
Pfleglingen mit Ihrer Spen-
de durch den Winter
.
Jedes gerettete Individuum
dieser bedrohten Wildtierart
ist es wert und trägt dazu
bei, dass der Igel nicht
gänzlich aus unseren Gär-
ten und Parks verschwindet.

> Wichtige und interes-
sante Informationen
finden Sie in unserem Igelmerkblatt.

> Vous trouverez des informations importantes et intéressantes dans notre dépliant hérisson.
Wir über uns

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt"

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die operative Stiftungsarbeit basiert auf den Projektschwerpunkten:


Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung sind ein fachlich hochqualifiziertes Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen in der Schweiz, in Deutschland und Südeuropa.

Das kleine Team der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen und zu Naturschutzbehörden auf Kantons-Ebene.

In diesem qualifizierten und zuverlässigen Netzwerk findet die Stiftung die praktische Unterstützung für die Realisierung der oft dringenden Tierschutzprojekte.


Tätigkeitsberichte


Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.


Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.


Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.


Unsere Verpflichtung

Die Menschen in der Stiftung Pro Artenvielfalt® arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.


Unsere Ziele

Unsere satzungsgemässen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäss engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:


Unsere satzungsgemässe Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.


Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit der Stiftungs-Geschäftsführung. Diese ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemässe Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Roland Tischbier (Präsident)
Dr. Marco Lorez
Marlen Witte

Geschäftsführung
Niels Friedrich


Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Franken hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in der Schweiz und im europäischen Ausland.