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Spendenprojekt
August 2020
Sizilien: trotz Corona kommen wir dort einen grossen Projekt-Schritt voran…

Mitte Februar, unmittelbar
vor Ausbruch der Corona-
Krise auf Sizilien, war es
uns nach Jahren schwie-
riger und zeitraubender
Grundstückskaufgespräche
endlich gelungen, für ein
strategisch wichtiges und
für unser Zugvogelschutz-
gebiet ausserordentlich
wertvolles Hanggrundstück
oberhalb unserer Lagune
Pantano Cuba eine Kauf-
preiseinigung zu erreichen.
Mit dem Ausbruch von
Corona, ging dann plötzlich
über Nacht auf Sizilien nichts mehr!


Hangufer-Grundstück mit Blick
auf unsere Lagune Pantano Cuba
© SPA IT


Es war für uns, unsere Mit-
arbeiter und ganz beson-
ders unsere Bird Guards
sehr belastend, neben der
Sorge um die eigene Ge-
sundheit und die unserer
Lieben wochenlang zusätz-
lich mit der Sorge zu leben,
dass Vogelwilderer und
illegale Müllentsorger un-
ser gezwungenermassen
unbewachtes Zugvogel-
schutzgebiet erneut für
ihre naturschädigenden
Machenschaften miss-
brauchen könnten? Und
prompt wurden wir mit
durchschnittenen Zäunen
und massiver Fischwilderei
in unserer Lagune Pantano
Longarini konfrontiert.


Fisch-Wilderer in einem Pantano Longarini Kanal © SPA IT

Mit unserer schriftlichen
Eingabe bei der dort zu-
ständigen Polizeibehörde
erreichten wir immerhin die
Erlaubnis, dass unsere
Bird Guards in unserem
inzwischen schon 359 ha
(3590000 m²) grossen
Zugvogelschutzgebiet hin-
ter den kilometerlangen
Schutzzäunen wieder ihre
Zugvogelschutz- und Bio-
toppflege-Arbeit machen durften.


Abbau von illegal ausgelegten Fisch-Reusen in Lagune Pantano Longarini © SPA IT

Und es gab dort noch zwei
Menschen, ein betagtes
Ehepaar, das sich nichts
sehnlicher wünschte, als
uns persönlich sobald wie
möglich wiederzusehen.
Beide wollten sich rückver-
sichern, ob unsere deut-
sche Schwesterstiftung
trotz der in Italien beson-
ders dramatischen Corona-
Situation noch immer den
Kauf ihres unmittelbar an
unsere Lagune Pantano
Cuba angrenzenden
Hanggrundstücks realisie-
ren will. Und die will! Mitte
Mai, nach der offiziellen
Lockerung der Corona-
Ausgangssperre in Italien,
konnte deren Niederlas-
sungsleiter endlich den
dringenden Wunsch für ein
«Auge in Auge»-Gespräch
mit dem geforderten Ab-
stand erfüllen.


Treffen mit Verkäufer-Ehepaar am alten Wohnhaus © SPA IT

Mit Zustimmung des Ehe-
paars hatten unsere Bird
Guards die Corona-Zeit
genutzt und sämtliche auf
deren Grundstück zu be-
obachtenden Vogel- und
Schmetterlingsarten kar-
tiert. Mit immerhin 44
Vogelarten nach der Früh-
jahrsvogelzugzeit und 23
Schmetterlingsarten gehört
dieses Grundstück zu den
artenreichsten Pantano
Cuba Hang-Ufergrund-
stücken.


Haubenlerche © Pippo Rannisi


Schwalbenschwanz am Wandelröschen © SPA IT

Wie schon im vergangenen
Jahr hat unsere Schwester-
stiftung auch diesmal das
Glück mit beiden Händen
gefasst und einen Grund-
stücks-Vorkaufvertrag un-
terschrieben und einen Teil
des Kaufpreises angezahlt.
Der restliche Kaufpreis
einschliesslich der hohen
italienischen Kaufneben-
kosten beträgt knapp
91`500 Franken und die
müssen am 27. August
2020 bezahlt werden. Dafür
haben wir als zweckgebun-
denen Projekt-Förderbetrag 30`500 Franken zugesagt.


Südliche Holzbiene © SPA IT


Bitte helfen Sie uns mit
Ihrer Spende, damit un-
sere Schwesterstiftung
auch dieses strategisch
wichtige 1.8 ha grosse
Hanggrundstück oberhalb
unserer Lagune Pantano
Cuba zum Wohle der Zug-
vogelwelt und der Arten-
vielfalt termingemäss am
27.08.2020 kaufen kann.



Stiftungs-Eigentumsflächen Hangufer Pantano Cuba
© SPA DE

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Projekte
 
Ganz besonders im Herbst jeden Jahres brauchen die Igel-Mütter Brigitte Berger, Käthi Graf und Danielle Lenzin in den Igel-Rettungsstationen in Russikon und Oberentfelden dringend unsere finanzielle Unterstützung!

 
 

Igelmutter Danielle Lenzin, Igel-Klinik Oberentfelden


Igelmütter Käthi Graf (l.) & Brigitte Berger (r.)
Igelstation Russikon
Sie gehören zu den Menschen, die ihr Herz schon seit vielen Jahrzehnten für notleidende Tiere geöffnet haben und die ihre Igel-Rettungsstationen mit viel Idealismus und nimmermüdem Engagement fachkundig und verantwortlich leiten. Sie widmen all ihre Zeit der liebevollen Pflege und Aufzucht hilflos aufgefundener und oft verletzter Igel. Oberstes Ziel ihrer Rettungsarbeit ist, diese streng geschützten Säugetiere nach ihrer Gesundung wieder in die freie Natur zu entlassen, natürlich nur in geeigneten und weniger gefährlichen Lebensräumen.

In der Igel-Rettungsstation Russikon wurden seit 1997 und in der Igelklink Oberentfelden bereits seit 1986 zusammen mehr als 6.000 verwaiste Igelbabys, verletzte oder vergiftete Igelkinder und verunglückte Igeleltern vor elendem Siechtum und qualvollem Tod bewahrt.

Besonders im Spätherbst sind die Igel wieder in großer Gefahr! Während die Igeleltern schon damit beginnen, das Winterquartier mit trockenem Gras, Laub und Moos gegen die Kälte auszupolstern, sind die kleinen, noch untergewichtigen Igelkinder in den späten Nachmittagsstunden oft noch stundenlang auf der Suche nach stärkender Nahrung.

Dabei geraten sie in der schon früh einsetzenden Dämmerung im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Räder“. Der starke Autoverkehr verletzt und tötet auch dieses Jahr wieder zigtausende Igel – spätgeborene Jungigel und Igeleltern. Aber auch die nicht zu bremsende Ordnungswut in unseren Privatgärten und öffentlichen Grünanlagen tötet und verletzt bei Grasschneidearbeiten mit motorbetriebenen Mähgeräten (Motorsensen) - die oft bis unter die Heckenränder und Gebüsche durchgeführt werden - viele dort lebende Igel.



Die Igelpatienten kommen aus den Kantonen Zürich und Aargau und auch weit darüber hinaus und werden teils schwer verletzt in den Igel-Rettungsstationen abgeliefert oder müssen bei tierlieben Menschen abgeholt werden.












Die Igelstationen sind ab Spätherbst meist voll belegt und die vielen Igelpatienten verlangen Brigitte Berger, Käthi Graf und Danielle Lenzin und ihren ehrenamtlichen Helferinnen alles ab.

Viele Igelpfleglinge müssen tierärztlich behandelt werden. Die besonders kleinen oder schwerverletzten Tiere werden liebevoll per Hand mit Spezialmilch aus dem Fläschchen oder aus einer Spritze aufgepäppelt.

Doch ohne die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Tierfreunde aus der ganzen Schweiz, gerade mit Beginn der Herbstzeit, ist die Fortführung der engagierten Rettungsarbeit zum Wohle unserer bedrohten Igel nicht möglich! Lebensrettende Operationen, tiermedizinische Präparate, leicht verdauliche Futter- und Futterergänzungsmittel sowie Spezialmilch für die jährlich bis zu 300 teils auch überwinternden Igel-Langzeitpatienten kosten viel Geld!

Ohne Ihre patenschaftliche Hilfe müssten in den Igel-Rettungsstationen so manche Wärmebox kalt, manch ein Futternapf ungefüllt und so manches Winterquartier leer bleiben!

Wir wollen den Frauen in den Igel-Rettungsstationen bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit zum Wohle unserer streng geschützten Igel finanziell regelmäßig und zuverlässig unter die Arme greifen. Aber dafür brauchen wir Sie an unserer Seite!
 


20 Franken bezahlen die Kosten der Aufzuchtsmilch für ein Igelkind
30 Franken decken die Futterkosten für zwei Igel im Monat
50 Franken bezahlen zwei neue Heizkissen
 
Werden Sie Lebensretter für Igelpfleglinge in Not! Bitte spenden Sie!

PDF-Prospekt:
Igel in Not!

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