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Spendenprojekt
September 2020
Zypern: Trotz Corona
lassen wir unsere Zug-
vögel dort im Herbst nicht hängen…



Samtkopfgrasmücke gefangen
an Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord


Aufgrund der auch in allen
südeuropäischen Ländern
im Frühjahr verhängten
Corona-Bewegungs-
einschränkungen und
Quarantänevorschriften
mussten wir die Frühjahrs-
Vogelschutzcamparbeit auf
Zypern und Sizilien den
seinerzeit geltenden Bedingungen anpassen.


Vogelschützerin mit von Leimrute
befreiter Nachtigall © Komitee
gegen den Vogelmord


Trotz der Absage der
grossen Vogelschutzcamps
hatten unsere Freude vom
Komitee gegen den Vogel-
mord und wir in den Zug-
vogel-Einsatzgebieten für
eine lokale Minimalpräsenz
gesorgt. Auf Zypern und
Sizilien waren unsere
lokalen Partner und unsere
Mitarbeiter im Rahmen der
behördlich zugelassenen
Umstände aktiv.


Zypern - aufgebautes Fangnetz mit Singvogelopfern © SPA

Die „smarten“ Einsatz-
strategien sprach sich auf
Zypern und in Süd-Sizilien
in Vogelwildererkreisen
schnell herum und taten
genau das, was wir
erreichen wollten: Verunsicherung der Vogel-
wilderer, keine Ruhe an der
Wildererfront und örtliche
Polizei zeitweise in Aktion.
Mehr war unter den stren-
gen Frühjahrs-Corona-
Bedingungen nicht zu schaf-
fen! Immerhin konnten die
zypriotischen Vogelschützer
so 6 aktive Vogelfangplätze
feststellen, 2 Vogelwilderer
wurden von lokalen Polizi-
sten auf frischer Tat ge-
schnappt! In unserem Zug-
vogelschutzgebiet „Pantani
Cuba & Longarini“ an der
Südküste Siziliens fiel kein einziger Schuss.


Befreiung von Mönchsgrasmücken aus Fangnetz © Komitee gegen den Vogelmord

Gemeinsam mit dem
Komitee gegen den Vogel-
mord haben wir uns unter
Beachtung der aktuell auf
Zypern noch geltenden
Corona-Einschränkungen
gut auf das Herbst-Vogel-
schutzcamp vorbereitet. Ein
erstes Vogelschützer-Team
ist schon seit Ende August
vor Ort im Einsatz. Erste Ergebnisse finden Sie auf unserer Seite "Aktuelles".


Reinigung eines befreiten Mönchsgrasmücken-Weibchens
© Komitee gegen den Vogelmord



Von Leimrute befreiter seltener Berglaubsänger © Komitee gegen den Vogelmord

Für den 10-wöchigen
Herbst-Vogelschutzeinsatz
von insgesamt bis zu 12
Vogelschützern, die in
Teams jeweils 14 Tage im
Einsatz auf Zypern arbeiten,
haben wir einen Förder-
betrag von 7´300 Franken
zugesagt. Damit ko-finan-
zieren wir die An- und Ab-
reisen, einfache Unter-
künfte, Versicherungen,
Benzin für 2 eigene ge-
ländegängige Fahrzeuge,
Ersatz für im Einsatz be-
schädigte Ausrüstungs-
gegenstände und Fahrzeugreparaturen.


Seltener Zwergschnäpper gefan-
gen an Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord


Wenn wir jetzt vor Ort auf
Zypern nicht weiter kon-
sequent Flagge zeigen,
werden erneut Hundert-
tausende Zugvögel in
tödlichen Vogelfang-
anlagen enden! Bitte
zögern Sie nicht und
helfen Sie uns noch heute mit Ihrer Spende.
 
Projekte
 
Ganz besonders im Herbst jeden Jahres brauchen die Igel-Mütter Brigitte Berger, Käthi Graf und Danielle Lenzin in den Igel-Rettungsstationen in Russikon und Oberentfelden dringend unsere finanzielle Unterstützung!

 
 

Igelmutter Danielle Lenzin, Igel-Klinik Oberentfelden


Igelmütter Käthi Graf (l.) & Brigitte Berger (r.)
Igelstation Russikon
Sie gehören zu den Menschen, die ihr Herz schon seit vielen Jahrzehnten für notleidende Tiere geöffnet haben und die ihre Igel-Rettungsstationen mit viel Idealismus und nimmermüdem Engagement fachkundig und verantwortlich leiten. Sie widmen all ihre Zeit der liebevollen Pflege und Aufzucht hilflos aufgefundener und oft verletzter Igel. Oberstes Ziel ihrer Rettungsarbeit ist, diese streng geschützten Säugetiere nach ihrer Gesundung wieder in die freie Natur zu entlassen, natürlich nur in geeigneten und weniger gefährlichen Lebensräumen.

In der Igel-Rettungsstation Russikon wurden seit 1997 und in der Igelklink Oberentfelden bereits seit 1986 zusammen mehr als 6.000 verwaiste Igelbabys, verletzte oder vergiftete Igelkinder und verunglückte Igeleltern vor elendem Siechtum und qualvollem Tod bewahrt.

Besonders im Spätherbst sind die Igel wieder in großer Gefahr! Während die Igeleltern schon damit beginnen, das Winterquartier mit trockenem Gras, Laub und Moos gegen die Kälte auszupolstern, sind die kleinen, noch untergewichtigen Igelkinder in den späten Nachmittagsstunden oft noch stundenlang auf der Suche nach stärkender Nahrung.

Dabei geraten sie in der schon früh einsetzenden Dämmerung im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Räder“. Der starke Autoverkehr verletzt und tötet auch dieses Jahr wieder zigtausende Igel – spätgeborene Jungigel und Igeleltern. Aber auch die nicht zu bremsende Ordnungswut in unseren Privatgärten und öffentlichen Grünanlagen tötet und verletzt bei Grasschneidearbeiten mit motorbetriebenen Mähgeräten (Motorsensen) - die oft bis unter die Heckenränder und Gebüsche durchgeführt werden - viele dort lebende Igel.



Die Igelpatienten kommen aus den Kantonen Zürich und Aargau und auch weit darüber hinaus und werden teils schwer verletzt in den Igel-Rettungsstationen abgeliefert oder müssen bei tierlieben Menschen abgeholt werden.












Die Igelstationen sind ab Spätherbst meist voll belegt und die vielen Igelpatienten verlangen Brigitte Berger, Käthi Graf und Danielle Lenzin und ihren ehrenamtlichen Helferinnen alles ab.

Viele Igelpfleglinge müssen tierärztlich behandelt werden. Die besonders kleinen oder schwerverletzten Tiere werden liebevoll per Hand mit Spezialmilch aus dem Fläschchen oder aus einer Spritze aufgepäppelt.

Doch ohne die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Tierfreunde aus der ganzen Schweiz, gerade mit Beginn der Herbstzeit, ist die Fortführung der engagierten Rettungsarbeit zum Wohle unserer bedrohten Igel nicht möglich! Lebensrettende Operationen, tiermedizinische Präparate, leicht verdauliche Futter- und Futterergänzungsmittel sowie Spezialmilch für die jährlich bis zu 300 teils auch überwinternden Igel-Langzeitpatienten kosten viel Geld!

Ohne Ihre patenschaftliche Hilfe müssten in den Igel-Rettungsstationen so manche Wärmebox kalt, manch ein Futternapf ungefüllt und so manches Winterquartier leer bleiben!

Wir wollen den Frauen in den Igel-Rettungsstationen bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit zum Wohle unserer streng geschützten Igel finanziell regelmäßig und zuverlässig unter die Arme greifen. Aber dafür brauchen wir Sie an unserer Seite!
 


20 Franken bezahlen die Kosten der Aufzuchtsmilch für ein Igelkind
30 Franken decken die Futterkosten für zwei Igel im Monat
50 Franken bezahlen zwei neue Heizkissen
 
Werden Sie Lebensretter für Igelpfleglinge in Not! Bitte spenden Sie!

PDF-Prospekt:
Igel in Not!

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