Logo Stiftung Pro Artenvielfalt - Die Nothelfer fü;r bedrohte TierartenArtenschutzturm Wü;nschendorf / ElsterRauchschwalbe (hirundo rustica)Blü;tenreiche WildblumenwieseJunge Wildkatze (felis silvestris)
Spendenprojekt
Dezember 2021
In Beinwil am See (AG)
wird schon bald unser
4. Artenschutzturm für
schützenswerte Singvögel,
Fledermäuse und Insekten entstehen



Mehlschwalbe beim Nestbau
© Foto Natur


Für «Gebäude bewohnende
Tierarten» wird es immer
schwerer, in unserem Land
ein Dach über dem Kopf zu
finden. Immer öfter ver-
schliessen wir Tür und Tor
für unsere tierischen Mitbe-
wohner – durch Gebäude-
sanierungen, falsch umge-
setzte Wärmedämmmass-
nahmen oder rücksichts-
lose Umbauten verschwin-
den immer mehr Nistplätze
und Verstecke an unseren
Hausfassaden, auf Dach-
böden oder in alten Scheu-
nen. Als Folge wird es um
Haus und Hof immer stiller.


Haussperling-Männchen auf Dach © Foto Natur

Vielen Vogelarten, die uns
mit ihrem prachtvollen Ge-
sang in unseren Gärten,
Parks und im Kulturland
bereichern, geht es schon
länger schlecht. Selbst bei
unseren quirligen Haus-
spatzen, einst eine «Aller-
weltsart», ist ein regional
starker Bestandsrückgang
erkennbar. Deswegen gilt
es jetzt, jede Gelegenheit
zu nutzen, um etwas gegen
den anhaltenden Arten-
schwund zu tun!

Aktuell haben wir die
Chance am Hallwilersee in
Beinwil eine neue regionale
«Rettungsinsel» für heimi-
sche Gebäude bewohnen-
de Wildtierarten zu schaffen.


Alter Trafoturm in Beinwil am See © SPA_CH

Dank der grossherzigen
Unterstützung unserer
Freunde und Förderer ist
es uns bereits gelungen,
drei ausgediente Trafo-
turmstationen zu Arten-
schutztürmen umzubauen.
Die Beobachtungen zeigen,
wie sehr Gebäude bewoh-
nende Wildtiere von unse-
ren «Rettungsinseln» profi-
tieren und eine erfreuliche
Anzahl Vogeljunge erblicken
jährlich das Licht der Welt
in unseren Artenschutz-
gebäuden in Maihof/SZ,
Frenkendorf/BL und Wal-
perswil/BE.


Junge Schleiereulen im Arten-
schutzturm Walperswil © SPA_CH


Der «Artenschutzturm Wal-
perswil» ist beispielweise
ein voller Erfolg bei Schlei-
ereulen, Staren, Hausrot-
schwanz, Sperlingen und
vielen Insektenarten. Schon
2020 wuchsen fünf junge
Schleiereulen im Turm auf;
auch in diesem Jahr hat
die Schleiereule wieder in
ihrem angestammten Nist-
kasten gebrütet und alle
vier Jungeulen sind er-
folgreich ausgeflogen.


Artenschutzturm Maihof in Schwyz © SPA_CH

Damit der Beinwiler Turm
im kommenden Frühjahr
für die ersten «Zuzügler»
in der Gemeinde bezugs-
bereit ist, werden wir schnellstmöglich mit Unter-
stützung von Handwerks-
betrieben aus der Region
mit dem Umbau anfangen.
Die geplanten Sanierungs-
und Umbauarbeiten sind
umfangreich und teuer,
aber das entstehende wild-
tierfreundliche Gebäude
wird für viele Jahrzehnte
ein sicheres Refugium für
bedrohte Wildtierarten sein.


Nest von Weissstörchen in der Schweiz © Verein Rheintaler Storch

Zusätzlich zu den art-
gerechten Nisthöhlen für
unterschiedliche Vogel-
arten, wie z.B. Hausrot-
schwanz, Mauersegler
und Bachstelze, wollen wir
auf dem Turmdach eine
sichere Nestunterlage für
den Weissstorch schaffen.
Gemäss Kartierungen
und nach Abklärungen mit
Storchenexperten ist der
Standort gut geeignet für
ein Weissstorchpaar.
Das Wildtier-Leben soll
schon bald in unserem
4. Turm in Beinwil Einzug
halten!


Illustration: Mehlschwalben
© G. Karl


Für den Bau unseres
4. Artenschutzturmes für
bedrohte Wildtierarten im
Siedlungsraum sind wir
auf Ihre finanzielle Unter-
stützung angewiesen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer
grossherzigen Spende
neuen Überlebensraum
zu schaffen!
 
Projekte
 
Ganz besonders im Herbst und Winter jeden Jahres brauchen die Igel-Mütter Danielle Lenzin, Evelyne Noser, Allison Schulz, Sandrine Joly und Beatrice Gisiger in ihren von uns geförderten Igel-Rettungsstationen dringend finanzielle Unterstützung!

 

Igelmutter Danielle Lenzin, Igel-Klinik Oberentfelden


Igelmutter Evelyne Noser mit Igelpatient, Igelrettungsstation Ebikon
Unsere «Igelmütter» in Oberentfelden AG, Bünzen AG, Ebikon LU, Saxon VS und Tavannes BE haben ihr Herz für notleidende Tiere schon seit Jahren und Jahrzehnten weit geöffnet und kümmern sich in ihren Igel-Rettungsstationen mit viel Idealismus fachkräftig und engagiert um hilfsbedürftige Igel. Sie widmen all ihre Zeit der liebevollen Pflege verletzter oder ausgehungerter Igel oder hilflos und verwaist vorgefundener Igelbabys. Oberstes Ziel ihrer Rettungsarbeit ist, diese streng geschützten Säugetiere nach ihrer Gesundung wieder in die freie Natur zu entlassen. Gesamthaft über 1'000 Braunbrustigeln schenken die Stationsleiterinnen der von uns geförderten Igel-Rettungsstationen pro Jahr eine zweite Lebenschance.

Im Spätherbst sind viele untergewichtige Igelkinder in den späten Nachmittagsstunden oft noch stundenlang auf der Suche nach stärkender Nahrung. Dabei geraten viele von ihnen in der schon früh einsetzenden Dämmerung im wahrsten Sinne des Wortes «unter die Räder». Der starke Autoverkehr verletzt und tötet in der Schweiz jedes Jahr wieder zigtausende Igel - spätgeborene Jungigel und Igeleltern. Aber auch die nicht zu bremsende Ordnungswut in unseren Privatgärten und öffentlichen Grünanlagen tötet und verletzt bei Grasschneidearbeiten mit motorbetriebenen Mähgeräten (Motorsensen) - die oft bis unter die Heckenränder und Gebüsche durchgeführt werden - viele dort lebende Igel.

Die Igelpflege erfordert ein hohes Mass an Aufopferung. Vom Frühsommer bis in den Winter arbeiten die Igelmütter und ihre Helferinnen und Helfer ehrenamtlich viele Stunden pro Tag. Vor allem die Pflege der vielen verwaisten Igelkinder ist sehr anspruchsvoll, weil diese oft zu schwach für den Winterschlaf sind und auch den Winter hindurch gefüttert und gepflegt werden müssen. Igelbabys müssen alle zwei Stunden mit Tierbaby-Spezialnahrung gefüttert werden, sind sehr wärmebedürftig und sensibel. Die Jungigel sind bei den Igelexpertinnen und ihren Helferteams jedoch gut behütet und in sicheren Händen.

Ab Spätherbst sind die Igel-Rettungsstationen meist voll belegt. Aber auch der Winter ist keineswegs eine ruhige Zeit für unsere Igelmütter und ihre treuen Helferinnen und Helfer. In der Natur hält der Igel von November bis etwa Ende März Winterschlaf. Doch in den Igel-Rettungsstationen schläft nur ein kleiner Teil der tierischen Patienten. Gerade mit Beginn der Herbstzeit ist die Fortführung der engagierten Rettungsarbeit zum Wohle unserer bedrohten Igel unverzichtbar!



Doch lebensrettende Operationen, tiermedizinische Präparate, leicht verdauliche Futter- und Futterergänzungsmittel sowie Spezialmilch für die jährlich bis zu 300 überwinternden Igel-Langzeitpatienten kosten zusätzlich nochmals viel Geld! Ohne die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Tierfreunde aus der ganzen Schweiz ist auf Dauer die Fortführung der engagierten Rettungsarbeit zum Wohle unserer bedrohten Igel nicht möglich!








Ohne die Hilfe tierliebender Menschen müsste in den Igel-Rettungsstationen so manche Wärmebox kalt, manch ein Futternapf ungefüllt und so manches Winterquartier leer bleiben!

Wir wollen den Frauen in den Igel-Rettungsstationen bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit zum überleben unserer streng geschützten Igel finanziell regelmässig und zuverlässig unter die Arme greifen. Aber dafür brauchen wir Sie an unserer Seite!
 


Helfen Sie mit einer grossherzigen Spende von 20, 30, oder gar 50 Franken. Auch jeder andere Betrag ist eine wichtige Unterstützung für die Rettungsarbeit unserer ehrenamtlich arbeitenden Igelmütter. Mit Ihrer Spendenhilfe tragen Sie zum Erhalt der von uns geförderten Igel-Rettungsstationen und zum Erhalt dieser einzigartigen und faszinierenden Wildtierart in unserer Heimat bei.


20 Franken bezahlen die Kosten der Aufzuchtsmilch für ein Igelkind
30 Franken decken die Futterkosten für zwei Igel im Monat
50 Franken bezahlen zwei neue Heizkissen
 
Werden Sie durch Ihre Spende Lebensretter für Igel in Not!

Vielleicht können Sie nebst Ihrer geschätzten Spende einen weiteren Beitrag zum Erhalt dieser bedrohten Art leisten, indem Sie Ihren Garten so naturnah wie möglich gestalten, abgestorbene Pflanzen stehen lassen, ein Igelhäuschen, Laub- oder Asthaufen bauen und den Igeln ein Schälchen frisches Wasser zur Verfügung stellen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem

Igelmerkblatt

und unserer

Igel-Fibel

Zurück zur Übersichtskarte