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Spendenprojekt
des Monats
Trotz Drohungen und Ter-
ror: Wir retten auf Zypern
erneut tausendfaches Zug-
vogelleben!



Aus Fangnetz geschnittener Fitis © Komitee gegen den Vogelmord

Eine auf Zypern so noch nie
erlebte Passivität seitens
der Vogelwilderer und Vo-
geljäger und eine bemer-
kenswert niedrige Anzahl
aufgebauter Zugvogel-
Fanganlagen waren dieses
Frühjahr die erinnerns-
wertesten Erfahrungen der
dort ehrenamtlich im Ein-
satz befindlichen Vogel-
schützerinnen und Vogel-
schützer des Komitees
gegen den Vogelmord,
Bonn und unserer Stiftung.


Aus Fangnetz befreite erschöpfte Schleiereule © Komitee gegen den Vogelmord


Aus Fangnetz befreite Zwerg-
ohreule © Komitee gegen den Vogelmord


Die Gründe hierfür sind
vielschichtig und reichen
von der grossen Zahl er-
folgreicher Strafanzeigen
seitens unserer Vogel-
schützenden während der
Vogelschutzcamps im
Winter 2021/2022 und Früh-
jahr 2022, einem dieses
Frühjahr verspäteten Vogel-
zug bis hin zu möglicher
fehlender Marktnachfrage
nach einer (leider) sehr
beutereichen letzten Winter-
Zugvogelfangsaison auf Zypern.


Von Wilderern aus Fangnetz genommene und getötete Singdrosseln © Komitee gegen den Vogelmord

Warum auch immer … für
die auf Zypern rastenden
Zugvögel war dieses Früh-
jahr gottlob ein relativ ge-
fahrloser Nahrungsplatz!
Der herbstliche Vogelzug
aber beschert den Vogel-
wilderern erfahrungsge-
mäss viel höhere Vogel-
fangzahlen und damit auch
grösseren Profit. Ärgerlich
war die in der Republik
Zypern gängige Gerichts-
praxis der letzten Monate,
wegen Vogelwilderei aus-
gestellte Bussgeld-
bescheide von mehr als
9’000 Euro nach Wider-
sprüchen der angezeigten
Personen um 8’000 Euro
auf nur noch 1’000 Euro zu
reduzieren.


Befreiung Singdrossel von Fangnetz-Resten © Komitee gegen den Vogelmord

Das waren für die «Gros-
sen» im illegalen Vogel-
mord-Geschäft locker zu
verschmerzende Kosten,
die mit dem Profit einer
einzigen Netzfanganlage in
nur einer Nacht finanziert
werden konnten. Das Wis-
sen um diese «Bussgeld-Discount-Praxis» hat trotz-
dem viele unserer Zypern-
erfahrenen Vogelschützen-
den nicht davon abgehal-
ten, auch diesen Herbst im
Zypern-Vogelschutzcamp
Flagge zu zeigen.


Mit Leimruten gespickter Wacholderbusch © Komitee gegen den Vogelmord

Und dies, obwohl wir ge-
meinsam entschieden
haben, uns weiter konse-
quent auf die grössten
Vogelwilderer und deren
Fangplätze zu konzentrie-
ren. Allen an den Vogelret-
tungseinsätzen auf Zypern
Beteiligten ist klar, dass
die Fortführung der erfolg-
reichen Vogelschutzcamp-
Strategie wiederum harte
Reaktionen seitens der
Vogelwilder und illegal
agierender Vogeljäger aus-
lösen kann. Trotzdem sind
diesen Herbst erneut die
erfahrensten und ortskun-
digsten Vogelschützerinnen
und Vogelschützer im Ein-
satz!


Vogelschützerinnen bauen mit Wildhüter illegale Fangnetzanlage ab © Komitee gegen den Vogelmord

Damit wir unsere Zug-
vogelschutzstrategie «auch die Grossen lassen wir nicht laufen» erfolgreich
umsetzen können, brau-
chen wir jetzt erneut Ihre tatkräftige Spendenunter-
stützung. Wir hoffen auf Ihre
Spenden-Solidarität, damit
wir die ehrenamtlichen
Vogelschützerinnen und
Vogelschützer material-
technisch bestens ausge-
rüstet in ihre couragierte
und nicht ganz ungefähr-
liche Zugvogel-Rettungs-
arbeit schicken können.
Eine Arbeit übrigens, um
die sie kaum ein Mensch
in der Schweiz beneidet.


Drosselrohrsänger gefangen in Fangnetz © Komitee gegen den Vogelmord

Wir bitten Sie daher ganz
herzlich: Unterstützen Sie
unseren 30. Vogelschutz-
camp-Einsatz gegen den
illegalen Zugvogelmord
auf Zypern mit Ihrer Spen-
de
! Jeder Betrag zählt –
ob 15, 30 oder sogar 60 Franken.

Mit Ihren Spenden finan-
zieren wir die Zypern-An-
und Abreisen, einfache
Unterkünfte, Versicherun-
gen, Benzin für zwei eigene
geländegängige Fahrzeuge
und Reparaturen für Ein-
satzschäden und verloren-
gegangene Ausrüstungs-
gegenstände.
 
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