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Spendenprojekt
Juli 2018
Sizilianische Vogel-
retterinnen brauchen
dringend Schutz vor
Gesundheitsschäden!



Vogelretterinnen mit Adlern
© Fabio Grosso


Dank der tatkräftigen
finanziellen Unterstützung
von Zugvögel liebenden
Menschen in der Schweiz,
konnten wir gemeinsam
im jüngsten Frühjahr die
aufopferungsvolle ehren-
amtliche Rettungsarbeit
für abgeschossene und
verletzte Zugvögel an der
Strasse von Messina und
den Fortbestand dieser
gemeinnützig organisierten
Wildtier-Rettungsstation
auf Sizilien für dieses Jahr
sichern – vorerst.


Mittlere Vogelzugroute in
Südeuropa © SPA

für grosse Kartenansicht
hier anklicken
 

Die italienweit bekannte
und von Zugvogelwilderern
immer wieder bedrohte
Vogelschützerin Anna, die
Stationsleiterin Deborah
und ihre acht ehrenamtlich
arbeitenden Helferinnen
arbeiten bei ihrer Einsatz-
zeit und mit ihren Kräften
seit Mitte März am Limit!
 

Deborah mit durch Schuss verletztem Wespenbussard in der Messina-Wildtier-Rettungsstation © MWRC

Aktuell befinden sich
knapp 250 durch illegale
Jagd und Wilderei entlang
der Strasse von Messina
verletzte und von der Forst-
polizei aus illegaler Gefan-
genschaft befreite Zugvögel
– überwiegend Greifvögel
wie z. B. Wespenbussarde,
Rohr- und Wiesenweihe
und Rotmilan - in der Ret-
tungsstation und werden
dort tiermedizinisch ver-
sorgt und fachkräftig
gepflegt, um eine echte
Chance für ein zweites
Zugvogelleben in Freiheit
zu erhalten.
Denn jeder gerettete Zug-
vogel, der an seinen ange-
stammten Brutplatz in die
Schweiz oder nach Mittel-
europa zurückkehrt, trägt
im Folgejahr mit erfolg-
reicher Brut und Jungen-
aufzucht zur Erhaltung
seiner Art bei.


Sanny bei Freilassung eines gesund gepflegten Turmfalken
© MWRC


Doch jetzt müssen wir die
Vogelretterinnen dringend
um ihrer selbst schützen:
Bei durch Schüsse verletzt
eingelieferten Greifvögeln
ist die erste und wichtigste
Rettungsmassnahme eine
Röntgenuntersuchung, um
feststellen zu können,
welche inneren Organe die
Schrotkugeln verletzt oder
gar zerstört haben. Das derzeitige Röntgen-
gerät ist mehr als 10 Jahre
alt, wegen Geldmangel
mehr schlecht als recht
gewartet und für die Rönt-
genbildentwicklung muss
noch immer eine hoch-
giftige Flüssigkeit verwen-
det werden. Allesamt
keine gesunden Arbeits-
und Umweltbedingungen.


Angeschossene Rohrdommel
© MWRC


Zum Schutz der Vogel-
retterinnen in der Wildtier-
Rettungsstation Messina
und für eine wirkungsvol-
lere Wildvogel-Rettungs-
arbeit muss dringend ein
strahlenschutzkonformes
Röntgengerät angeschafft
werden. Wir haben gemein-
sam mit Anna, Deborah
und einem befreundeten
Tierarzt mehrere Geräte-
Angebote geprüft und uns
für ein Röntgengerät ent-
schieden, dessen Herstel-
ler ein sehr gutes Preis-
Leistungsverhältnis und
soliden Folgeservice bietet.


Wasservogel in Not; Möwe mit verschluckten Angelhaken
© MWRC


Der Lieferant des ausge-
suchten Röntgengeräts
hat eine á-Konto Voraus-
zahlung von umgerechnet
2'600 Franken gefordert,
die wir bereits nach Mes-
sina überwiesen haben.
Im Vertrauen auf mitfüh-
lende und solidarische
Spendenhilfe haben wir
Anna und Deborah noch
für diesen Juli die Bereit-
stellung des Restkauf-
preises von 11'300.– Franken zugesagt.


Fischadler auf Nahrungsjagd
© Antonio Guarrera


Den tapferen, aber finan-
ziell mittellosen und von
der sizilianischen Regio-
nalregierung weiterhin im
Stich gelassenen sizilia-
nischen Vogelretterinnen
zu helfen, zeigt unseren
stillen Heldinnen an der
Strasse von Messina,
dass sie bei ihrem heraus-
fordernden Einsatz an der
Zugvogel-Wildererfront
nicht vergessen und
alleine gelassen sind.

Bitte unterstützen Sie die
ehrenamtlich arbeitenden
Vogelretterinnen mit Ihrer
schnellen engagierten
Spendenhilfe – jeder
Spendenbetrag hilft!

 
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