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Zugvogelschutz-
Kampagne 2021
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
hier anklicken

Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Mai 2021
Begnadete Meisterflieger
in Not! In der Rettungs-
station Rümlang im Zür-
cher Unterland werden
Alpen- & Mauersegler
gesund gepflegt und aus-
gewildert



Alpenseglerpatient © SPA

Die Segler-Retterin Silvia
Volpi, unsere schweizweite
Expertin für die Rehabilitie-
rung von verletzten Mauer-
und Alpenseglern, hat sich
schon seit Anfang des
Jahres in ihrer Station in
Rümlang (ZH) auf die seit
Ende April offiziell gestartete
Seglerpflegesaison vorbe-
reitet. Eine Viertelmillion
Nahrungsgrillen sowie
dutzende Seglerboxen
mussten für die Fütterung
und Pflege bereitgestellt
werden. Die aktuelle Pan-
demie-Situation stellt mit
den strengen Hygienevor-
schriften und Beschrän-
kungen eine weitere Her-
ausforderung dar. Hygiene-
material, welches auch
schon vor Corona in der
tiermedizinischen Versor-
gung von Wildtieren verwen-
det wurde, ist wegen der
gestiegenen Nachfrage
teurer geworden. Und auch
die Suche nach Helferinnen
und Helfern ist, der Pan-
demie geschuldet, nicht
einfacher geworden. Min-
destens 20 ehrenamtliche
und langfristige Helferinnen
und Helfer müssen gefun-
den, ausgebildet und ein-
geteilt werden, um eine
rund-um-die-Uhr-Betreuung
sicherzustellen.


Hungriger Jungsegler-Patient bei Fütterung © SPA CH

Aufopfernd und unter gros-
sen Herausforderungen zu
arbeiten, ist für Silvia Volpi
jedoch nichts Neues. Seit
23 Jahren nimmt sie bereits
verletzte, kranke oder ver-
waiste Mauer- und Alpen-
segler auf und pflegt zu-
sammen mit ehrenamtlich
engagierten Menschen die
allermeisten von ihnen wie-
der gesund. 400 Pfleglinge
waren es 2020 und von
ihnen konnten 387 gerettet
werden! Nicht nur Alpen-
und Mauersegler, sondern
auch verletzte Mehl- und
Rauchschwalben erholten
sich in der von uns mass-
geblich geförderten Ret-
tungsstation und wurden
wieder in die Freiheit ent-
lassen.


Jungsegler gerettet © Eva Brendel

Segler sind ausgeprägte
Luft-Lebewesen. Intaktes
Gefieder entscheidet über
Leben und Tod. Diejenigen
Vögel, die von tierlieben
Menschen gefunden und
rechtzeitig in die Segler-
Rettungsstation nach Rüm-
lang gebracht werden, ha-
ben in den Händen der
Seglerexpertin Silvia Volpi
und ihrem kompetenten
Helferteam gute Über-
lebenschancen. Liebevoll
werden die Segler gepflegt,
bis ihnen neue, intakte
Federn nachgewachsen
sind oder es werden in
einer schweizweit einmali-
gen Gefiedersanierungs-
Arbeit die zerstörten Federn
durch intakte von leider
verstorbenen Artgenossen
ersetzt.


Segler-Spezialistenteam beim Schiften eines Mauerseglers
© Silvia Volpi

Die meisten Seglerpatien-
ten sind jedoch verwaiste
Jungvögel. Häufig verloren
sie ihre Eltern durch men-
schengemachte Gefahren.
Während der zunehmen-
den sommerlichen Hitze-
extreme in der Schweiz,
springen zudem auch viele
Jungsegler aus ihren Höh-
len, um dem Hitzetod zu
entkommen. Diese Jung-
segler brauchen für ein
gesundes Heranwachsen
regelmässig artgerechtes
Futter. Für das Segler-
Rettungsteam bedeutet
dies, früh morgens um
4.00 Uhr anfangen und um
Mitternacht die letzten Nah-
rungsgrillen verfüttern.

Was auch der Segler-
schützerin grosse Sorgen
bereitet, ist die Einlieferung
von Mauerseglern mit
schwersten Gefiederschä-
den wegen der vermehrten
Anwendung tierquälerischer
Vogelabwehrpasten und
Insekten-Klebefallen, die im
Handel trügerischer Weise
auch noch als «Bio-Insek-
tenabwehr» vermarktet
werden. Gedankenlos
setzen Menschen diese
unselektiven Fallen ein.
Auch andere Siedlungs-
vögel wie Hausrotschwanz
oder Amsel und sogar
Fledermausarten erwischt
es. Eine grausame und
zudem tierschutzwidrige
Methode, sich seiner Mit-
lebewesen zu entledigen!


Gesund gepflegter Mauersegler vor dem Abflug © M. Klüver

Die Segler-Rettung ist eine
anspruchsvolle und auf-
opfernde Arbeit und ohne
die Spendenhilfe von tier-
lieben Menschen nicht zu
bewältigen. Für die Segler-
saison 2021 rechnet das
Rettungsteam von Silvia
Volpi mit Gesamtkosten
von 49‘000 Franken. Ihre
Spende
, ob gross oder
klein, hilft die Arbeit der
Segler-Rettungsstation in
Rümlang zu sichern und
über 400 Seglern pro Jahr
ein zweites Leben in Frei-
heit zu schenken. Danke!


Bei hilflos oder verletzt auf-
gefundenen Seglern erhal-
ten Sie unter der Notruf-
Nummer 079 663 71 84
Auskunft.

> zum aktuellen Segler-Infofaltblatt hier anklicken
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
Malzgasse 5
4052 Basel

Tel.    +41 61 311 02 01
Fax    +41 61 311 02 00
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf den folgenden Projektschwerpunkten:

  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa insbesondere auf den Mittelmeer-Inseln Zypern, Sizilien und Sardinien.
  • Erwerb und wildtiergerechter Umbau von ungenutzten Gebäuden zu Artenschutzgebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen.
  • Förderung von Landkäufen und Biotopentwicklungsarbeiten in Italien zum Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute.
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegestationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen.

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Vögel

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um das Video
„Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Vögel“ zu sehen.

 

GELOI Wetland: Überlebenswichtige Feuchtwiesen als Rast- und Nahrungsplätze für unsere Zugvögel retten!

 
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„GELOI Wetland“ zu sehen.


Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini

 
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„Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini“ zu sehen.


Vogelschutzkampagne 2020

 
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„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.