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Zugvogelschutz-
Kampagne 2020
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
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Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Januar / Februar
Alle Hände voll zu tun… viele Winterpatienten sorgen für überfüllte Igel-Rettungsstationen


Igelwaisen werden an unsere Igel-Retterinnen überbracht © SPA CH

Igel haben es schwer in
Schweizer Siedlungs-
gebieten. Gründe dafür sind
der anhaltende Bauboom,
zunehmender Verkehr und
der Schwund von naturbe-
lassenen Parks und Gärten
oder das fahrlässige An-
legen von grossflächigen
Steingärten. Die auf Insek-
tennahrung angewiesenen
Stacheltiere haben viel
auszuhalten in den bis in
die letzte Ecke «heraus-
geputzten» Gärten und
Parks. Vielerorts fehlen
Krautsäume, in denen sich
nahrhafte Insekten oder
Spinnen als Energieliefe-
rant für den Winterschlaf
finden lassen und Laub-
haufen als Unterschlupf
während der kalten, nah-
rungsarmen Zeit bleiben unserem Igel meist vergönnt.


Igelbaby mit abgemähtem Fuss und zwei gebrochenen Beinen © SPA CH

Im vergangenen Jahr
kamen viele Igel durch die
gründlichst und noch
häufiger praktizierte Mahd
unter die Messer der effi-
zient arbeitenden Mähwerk-
zeuge von Hobbygärtnern.
Unsere Stationsleiterinnen
sind sich einig, dass die
verhangenen Lockdowns
2020 eine Ursache für die
starke Zunahme von
schnittverletzten Igeln sind,
die teilweise noch heute in
den Stationen gepflegt
werden müssen. Die Men-
schen verbringen durch die
massiven Bewegungs- und
Reiseeinschränkungen viel
Zeit in ihren heimischen
Gärten und vertrieben sich
bis in den Herbst hinein die
Zeit mit Mähen und Trim-
men. Somit traf eine Welle
von stark verletzten Igeln in
den Stationen ein. Viele
verletzte Muttertiere, die
bereits ihre Säuglinge in
den meist nur noch spärlich
aufzufindenden Strauch-
und Heckenvegetationen
behüteten, waren unter den
eingelieferten Notfall-
Patienten. Folglich kam es
zu verwaisten oder eben-
falls durch Mähwerkzeuge
verletzten Igelbabys. Es ist
eine sehr kräftezehrende
Zeit mit den vielen hilfe-
bedürftigen Igeln, die in
intensiver Pflegearbeit
gerettet werden müssen,
berichten unsere «Igel-
mütter» unisono.


Neue Pflegeboxen: Jeder Zenti-
meter wird genutzt © SPA CH


Wissend, dass der Herbst
die eigentliche Hochsaison
der eingelieferten Igelpfle-
gefälle ist, machten sich die
Stationsleiterinnen auf den
Ansturm an Igelpatienten
gefasst. Wo möglich, wur-
den zusätzlich Igelboxen
gekauft und eingerichtet,
denn durch die markant er-
höhte Anzahl eingelieferter
Igel waren vorhandene
Notboxen rasch besetzt.
Mehr Boxen bedeutet natür-
lich auch, dass mehr Raum
benötigt wird und unsere
selbstlosen «Igelmütter»
geben geeignete Stuben
und Kammern aus ihrem
privaten Umfeld auf, um
diese in professionelle
Igel-Pflegeräume umzu-
funktionieren.


Igel-Baby bei Fütterung mit Spezialmilch © A.Baronetzki

Das unermüdliche Enga-
gement unserer «Igelmüt-
ter» und ihrer Helferinnen
und Helfer ist nicht selbst-
verständlich und diese
bedingungslose Wildtier-
liebe berührt sehr. Trotz
höchster Belastung neh-
men die Frauen unbeirrt
jeden Igel in Not auf und
geben den häufig totge-
weihten kleinen Stachel-
rittern eine zweite Lebens-
chance und leisten damit
einen wichtigen Beitrag
zum Schutz und Erhalt der
Artenvielfalt in der Schweiz.
Im Corona-Jahr 2020 ha-
ben die Igel-Rettungssta-
tionen von Evelyne Noser
(LU), Danielle Lenzin (AG),
Allison Schulz (AG), Ingrid
Furrer (VS) und Béatrice
Gisiger (BE) gesamthaft
1’500 Igel aufgenommen!


Igel erholt sich im Gras © SPA CH

Derzeit werden über 250
Igelpatienten in den Stati-
onen und in externer Pflege
(begleiteter Winterschlaf)
betreut und behandelt.
Dabei schlafen die meisten
Igelpatienten nicht. Drei-
viertel der Igel sind wach,
die intensive Arbeit geht im
Winter folglich weiter, wobei
ebenso stets ein wachsa-
mes Auge auf die schlafen-
den Igel zu halten ist.

Die privatgeführten Igel-
Rettungsstationen sind
kontinuierlich überlastet
und finanziell überfordert.
Bitte helfen Sie uns mit
Ihrer Spende
, dass wir den
Igel-Rettungsstationen die
Fortführung dieser wichti-
gen Igelschutzarbeit mög-
lichst uneingeschränkt er-
möglichen können!

Wichtige und interessante
Informationen finden Sie
in unserem Igelmerkblatt.

Vous trouverez des informations importantes et intéressantes dans notre dépliant hérisson.
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
Malzgasse 5
4052 Basel

Tel.    +41 61 311 02 01
Fax    +41 61 311 02 00
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind eingetragen als Marken beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf den folgenden Projektschwerpunkten:

  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa insbesondere auf den Mittelmeer-Inseln Zypern, Sizilien und Sardinien.
  • Erwerb und wildtiergerechter Umbau von ungenutzten Gebäuden zu Artenschutzgebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen.
  • Förderung von Landkäufen und Biotopentwicklungsarbeiten in Italien zum Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute.
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegestationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen.

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Vögel

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um das Video
„Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Vögel“ zu sehen.

 

GELOI Wetland: Überlebenswichtige Feuchtwiesen als Rast- und Nahrungsplätze für unsere Zugvögel retten!

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um das Video
„GELOI Wetland“ zu sehen.


Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini

 
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„Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini“ zu sehen.


Vogelschutzkampagne 2020

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den 2. TV-Kampagnen-Spot
„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.