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Zugvogelschutz-
Kampagne 2018
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
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Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Mai 2018
Flugkünstler brauchen
dringend unsere Hilfe.
Ohne die engagierte
Segler-Rettungsarbeit in
Rümlang und Benken
wären Hunderte verun-
glückte und hilfebedürftige
Segler zum Tode verur-
teilt…



Mauerseglerpflegling in schützender Hand © S.Volpi

Kaum Anfang Mai heim-
gekehrt, beginnt leider auch
schon die Rettungs-Saison
für die von uns geförderten
Segler-Rettungsstationen
Rümlang ZH und Benken
SG. Die ersten verun-
glückten Alpen- und Mauer-
segler wurden in den
Stationen bereits aufge-
nommen und sind dort in
qualifizierten fürsorglichen
Händen.

Vor vielen hundert Jahren
sind die Mauersegler dem
Menschen in die Städte
und Häuser gefolgt und
nutzen diese im Vertrauen
auf unsere jahrhunderte-
lange Toleranz zum Brüten
und zur Jungenaufzucht.

Doch die schnellen Verän-
derungen in der modernen
Stadt- und Siedlungs-
entwicklung nehmen wenig
bis keine Rücksicht auf
unsere tierischen Mitbe-
wohner und so setzen wir
sie inzwischen zunehmend
schmerzhaften bis tödlichen
Gefahren aus. Segler jagen
ihre Nahrungstiere, kleine
Fluginsekten im schnellen
Flug sowohl zwischen den
Häuserzeilen als auch
hoch über den Dächern
unserer Städte und Dörfern.
Auf ihrem schnell dahin-
jagenden Flug verun-
glücken immer mehr dieser
Flugakrobaten an verspie-
gelten Scheiben, hohen
schlanken Antennen und
dünnen Leitungen. Auch
als Folge von Dachstuhl-
ausbauten, Gebäude-
sanierungen und Energie-
sparmassnahmen werden
in der Schweiz jedes Jahr
tausende Mauersegler-
nistplätze achtlos und
ersatzlos vernichtet.


Moderne Schweizer Stadtarchitektur © pixabay
 
Alarmierend stellen unsere
Stationsleiterin Silvia Volpi
in Rümlang und der
Stationsleiter Urs Obrist in
Benken fest, dass vermehrt
Segler mit stark beschädig-
tem Gefieder eingeliefert
werden. Der wegen fort-
schreitender Gebäude-
umbauten anhaltende Ver-
lust geeigneter Bruthöhlen
und Nistplätze und die
verzweifelte Suche der
Seglereltern nach Ersatz-
Bruthöhlen verleiten nist-
platzlose Segler dazu,
suboptimale zu enge
und/oder hitzeexponierte
Nistplätze direkt unter den
Dacheindeckungen aufzu-
suchen. Hier beschädigen
viele Segler ihr Gefieder
oder erleiden Verletzungen
am Kopf, den Flügeln und
an den Füssen. Schon
eine einzige beschädigte
Schwungfeder kann diese
Dauerflieger zu Siechtum
und einem elenden
Hungertod verurteilen.
 

Jungsegler warten auf ihr Grillenfutter © E. Brendel

Immer häufiger werden
Jungsegler in problema-
tischen Bruthöhlen Opfer
der zunehmenden Tem-
peraturen und Trocken-
perioden und auch der
scharfe Rückgang der
Insekten schwächt ihre
Lebenskräfte.


Mauersegler-Trupp über den Dächern von Basel © SPA

Mauersegler-Brutpaare
nutzen ihre Nistplätze und
Bruthöhlen über viele
Segler-Generationen.
Folglich tun sie sich mit
der Suche nach neuen
Ersatz-Nistplätzen schwer,
zumal diese durch anhal-
tende Altbausanierungs-
arbeiten und Dachstuhl-
ausbauten immer knapper
werden. Mauersegler ver-
bringen ihr ganzes Leben
in der Luft. Nur während
der Brut- und Jungenauf-
zuchtzeit haben sie in ihren
Bruthöhlen in Mauerspalten
und unter Dächern «Boden-
kontakt». Diese Speziali-
sierung wird Mauerseglern
in unserer bautechnisch
immer perfekter werdenden
Gebäudewelt zunehmend
zum Verhängnis.


Segler müssen alle 2 Stunden gefüttert werden © E. Brendel

Bis zu 400 verletzte und
hilflose Alpen- und
Mauersegler-Pfleglinge
werden voraussichtlich
auch in diesem Jahr wieder
in den von uns geförderten
Rettungsstationen auf-
genommen und von frei-
willigen Helfern fürsorglich
von früh morgens bis spät
abends alle 2 Stunden
gefüttert und sorgsam
gepflegt. Da Segler in der
Luft gezielt nach Insekten
schnappen, muss die
Fütterung per Hand mit
einer Pinzette tief in den
weit aufgesperrten Rachen
erfolgen. Eine zeitlich und
körperlich stark bean-
spruchende Arbeit, die nur
dank bedingungsloser
Tierliebe und Idealismus
und dem Wissen zu leisten
ist, dass grossherzige,
tierliebende Menschen
ihnen für ihre Rettungs-
arbeit mit Spenden die
finanziellen Sorgen
nehmen.


Gerettetes Mauerseglerküken
© SPA


Um die diesjährige
«Segler-Saison» ohne
Einschränkungen bei
der Zahl der Pfleglinge
bewältigen zu können,
benötigen unsere Ret-
tungsstationen insgesamt
noch mindestens 21'500
Franken. Bitte helfen Sie
Silvia Volpi, Urs Obrist
und ihren ehrenamtlichen
Helfer-Teams für diese
hochspezialisierte Segler-
Rettungsarbeit mit Ihrer engagierten Projekt-spende. Erst die sichert Seglerpfleglingen die Ver-sorgung mit artgerechtem
Grillen-Futter und die fach-
gerechte Pflege mit geeig-
neten tiermedizinischen Präparaten bis zur erfolg-
reichen Auswilderung in
die 2. Luftfreiheit. Die
Segler-Rettungsstationen
brauchen Ihre Hilfe… jetzt!



Mauersegler auf dem Vogelzug über unserer Lagune Pantano Cuba – Sizilien © SPA

Bei Segler-Notfällen
erhalten Sie unter den
Notruf-Nummern 079 663
71 84 oder 076 504 34 10

fachlich hochkompetente
Auskünfte beim Umgang
mit hilflos aufgefundenen Seglern.

> zum Flyer hier anklicken
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
St.Alban-Vorstadt 21
4052 Basel

Tel.    061 311 0201
Fax    061 311 0200
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt  wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt unter der Firmennummer CH-270.7.003.096-3 eingetragen.

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind zur Eintragung als Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern angemeldet. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf den folgenden Projektschwerpunkten:

  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa insbesondere auf den Mittelmeer-Inseln Zypern, Sizilien und Sardinien.
  • Erwerb und wildtiergerechter Umbau von ungenutzten Gebäuden zu Artenschutzgebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen.
  • Förderung von Landkäufen und Biotopentwicklungsarbeiten in Italien zum Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute.
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegestationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen.

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Vogelschutzkampagne 2011 2012

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den 2. TV-Kampagnen-Spot
„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.