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Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Juni 2019
Wiederansiedlung des Fischadlers in der Schweiz – über 100 Jahre nach seiner Ausrottung soll er wieder in Baumkronen an heimischen Gewässern brüten!


Fischadler aus
Wiederansiedlungsprogramm
© NosOiseaux/SPA_CH


Der Fischadler zählte bis
Anfang des 20. Jahrhun-
derts zu den Schweizer
Brutvögeln und wurde vor
rund 100 Jahren hierzu-
lande durch Jagd und
Nestplünderung ausge-
rottet. Das Wiederansied-
lungsprojekt von Wendy
Strahm und dem West-
schweizer Vogelschutz-
verein «NosOiseaux» soll
diesen majestätischen
Adler mit unserer Hilfe
wieder als Brutvogel zu
uns zurückholen. Trotz
hauptsächlich ehrenamtlich
ausgeführter Arbeit kostet
das Wiederansiedlungs-
projekt viel Geld. Wir wären
nicht die Stiftung Pro Arten-
vielfalt, würden wir dieses
engagierte Artenschutz-
projekt nicht mit unserer
tatkräftigen finanziellen
Unterstützung fördern!


Fischadlerjunges in Aufzucht-
station angekommen
© NosOiseaux/SPA_CH


Der letzte sichere Beleg
einer Fischadler-Brut geht
auf 1911 im Kanton Zürich
zurück. Tragischerweise
wurde dieser mit dem
Diebstahl der Adlereier
erbracht. Danach kreiste
noch ein einsamer Fisch-
adler 1915 über Schweizer
Boden und schliesslich
verschwand er ganz. In
dem auf fünf Jahre ange-
legten Wiederansiedlungs-
projekt soll der Fischadler
wieder als Brutvogel in die
Schweiz zurückgeholt werden.


Gewichtmessung und Beringung nach Erhalt der Adlerküken für das Projekt © NosOiseaux/SPA_CH

Die entscheidende Beob-
achtung für diese Arten-
schutzinitiative machte die
Biologin und passionierte
Vogelbeobachterin Wendy
Strahm, als sie bei einer
Wanderung in den
Schweizer Alpen einen
durchziehenden Fischadler
entdeckte. «Wenn die
Fischadler auf dem Weg in
weiter nördlich gelegene
Brutgebiete die Schweiz
durchqueren, dann muss
es möglich sein, dass
manche sich auch in der
Schweiz wieder niederlas-
sen», ist Wendy Strahm überzeugt.


Fischadler im Flug © Pascal Rapin

Mit dem Vogelschutz-
verein NosOiseaux nahm
Wendy Strahm als Leiterin
der «Fischadler-Projekt-
gruppe» die Wiederan-
siedlung in Angriff. Bis
2020 sollen in der Schweiz
60 Fischadlerjunge aufge-
zogen und ausgewildert
werden. Selbstverständlich
ohne menschlichen Kon-
takt während der Aufzucht
und mit Bewilligung der
zuständigen Behörden.
Von Anfang an begleitet
wurde die Projektgruppe
durch die Fachexpertise
von Europas besten Fisch-
adlerexperten, die auch die
Adler-Jungvögel aus Wild-
populationen in Norwegen
und Deutschland für das
Wiederansiedlungsprojekt auswählen.


Zubereitung von Fischadlerfutter
© SPA_CH / Nos Oiseaux


Der Fischadler ist entge-
gen anderer bekannter
Adler ein sehr geselliger
Vogel, bei der Wahl seines
Nistplatzes ist er aber äus-
serst anspruchsvoll. Er
braucht Ruhe, er braucht
fischreiche Seen oder
langsam fliessende Ge-
wässer und er braucht
Nester in hohen alten
Bäumen. In der weiten
Umgebung des schweize-
rischen Seelands findet
der Fischadler gute Be-
dingungen vor. Jedoch
lässt er sich ohne Hinweis
auf weitere im Gebiet vor-
kommende Artgenossen
als geselliger Vogel nur
ungern nieder.


Nestbau-Team im Einsatz
© SPA_CH/NosOiseaux


Zur erfolgreichen Erst-
besiedlung brauchen die
Fischadler aus dem
Wiederansiedlungsprojekt
deswegen Unterstützung
durch die Zurverfügung-
stellung von Nestern. Bis
2020 sollen insgesamt 20
Nistplattformen in geeig-
neten Bäumen erstellt
werden. Die Vogelschützer
haben bereits 14 Nester
installiert, weitere 6 sollen
noch folgen. Deren Aufbau,
sowie die diesjährige Auf-
zucht von 12 Fischadler-
jungen, die nach der
Freilassung mit für die
Vögel unbedenklichen
Funksendern geortet wer-
den, um so auf sie aufpas-
sen zu können, kostet viel
Geld. Aktuell fehlen uns
noch 16’000 Franken für
die diesjährige Finanzie-
rung dieses beispielhaften
Fischadler-Wiederansied-
lungsprojekts.


Wendy Strahm ortet die
Fischadler mit Funksendern
© NosOiseaux/SPA_CH


Die Rückkehr eines Fisch-
adler-Männchens aus der
«Projektklasse 2016» be-
zeugt, dass wir über unse-
ren heimischen Gewäs-
sern bald wieder diese
majestätischen Adler mit
ihrem markanten dunklem
Augenstreif beobachten
könnten. «Fusée», wie der
zurück gekehrte Fischadler
heisst, hat bereits die in-
stallierten Nester auspro-
biert und wartet nun auf
eine Partnerin.


Fischadler beim Fischen
© Olivier Jean-Petit-Matile


Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, den benötig-
ten Betrag von 16’000
Franken für Adleraufzucht
und Nistplattformen zu-
sammenzubekommen
und dieses einzigartiges
Adlerschutzprojekt in un-
serer Heimat weiter voran-
zubringen. Gemeinsam
können wir es schaffen,
den einst durch Menschen
ausgerotteten Fischadler
wieder heimisch zu machen.



Fischadler aus
Wiederansiedlungsprogramm
© NosOiseaux/SPA_CH

 

Stiftung Pro Artenvielfalt
Malzgasse 5
4052 Basel

Tel.    +41 61 311 02 01
Fax    +41 61 311 02 00
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind zur Eintragung als Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern angemeldet. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf den folgenden Projektschwerpunkten:

  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa insbesondere auf den Mittelmeer-Inseln Zypern, Sizilien und Sardinien.
  • Erwerb und wildtiergerechter Umbau von ungenutzten Gebäuden zu Artenschutzgebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen.
  • Förderung von Landkäufen und Biotopentwicklungsarbeiten in Italien zum Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute.
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegestationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen.

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

GELOI Wetland: Überlebenswichtige Feuchtwiesen als Rast- und Nahrungsplätze für unsere Zugvögel retten!

 
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„GELOI Wetland“ zu sehen.


Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini

 
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„Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini“ zu sehen.


Vogelschutzkampagne 2018

 
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„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.