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Zugvogelschutz-
Kampagne 2019
Stop dem Vogelmord
Protest-
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Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Juli / August 2019
Ohne die engagierte Segler-Rettungsarbeit in Rümlang/Zürich sind Hunderte verunglückte und hilfebedürftige Segler zum Tode verurteilt…


Akrobaten der Lüfte in Not, im
Bild Alpensegler © Silvia Volpi


Schon im April hat die
Rettungssaison für die
von uns geförderte Segler-
Rettungsstation in Rüm-
lang/ZH begonnen. Eine
grosse Anzahl verunglück-
ter und verletzter Alpen-
und Mauersegler wurde
seitdem aufgenommen,
die sich jetzt in qualifizier-
ten fürsorglichen Händen
befinden.


Mauersegler warten auf
Fütterung © Silvia Volpi


Seit vielen hundert Jahren
tun die Mauersegler es uns
Menschen gleich und leben
mit uns in den Städten und
Dörfern. Im Vertrauen auf
unsere jahrhundertelange
Toleranz folgen sie uns
zum Brüten und zur Jun-
genaufzucht bis unter die
Häuserdächer – hier
fanden die Segler bis anhin
geeignete «Wohnstuben».

Doch die schnellen Ver-
änderungen in der moder-
nen Stadt- und Siedlungs-
entwicklung nehmen wenig
bis keine Rücksicht auf
unsere tierischen Mit-
bewohner und so setzen
wir sie immer mehr und
zunehmend schmerz-
hafteren bis tödlichen
Gefahren und Fallen aus.
Inzwischen installieren
manche Menschen häufig
Klebefallen und Stachel-
matten in den letzten noch
spärlich vorkommenden
Gebäudenischen, die den
Mauer- und Alpenseglern
Unterschlupf gewähren
könnten.


Am Bein verletzter Alpensegler
© Silvia Volpi


Besorgt stellt unsere
Stationsleiterin Silvia Volpi
in Rümlang fest, dass ver-
mehrt Segler mit stark
beschädigtem Gefieder
eingeliefert werden. Denn
auch der wegen fortschrei-
tender Gebäudeumbauten
anhaltende Verlust geeig-
neter Bruthöhlen und Nist-
plätze und die verzweifelte
Suche der Seglereltern
nach Ersatz-Bruthöhlen,
verleiten nistplatzlose
Segler dazu zu enge und
hitzeexponierte Nistplätze
direkt unter den Dachein-
deckungen aufzusuchen.
Hier beschädigen viele
Segler ihr Gefieder, schon
eine einzige beschädigte
Schwungfeder kann diese
Dauerflieger zu einem
elenden Hungertod ver-
urteilen.


Alpensegler mit behandelter Flügelverletzung © Silvia Volpi

Mauersegler-Brutpaare
nutzen ihre Nistplätze
und Bruthöhlen über viele
Segler-Generationen.
Folglich tun sie sich mit
der Suche nach neuen
Ersatz-Nistplätzen sehr
schwer, zumal bei Umbau-
arbeiten am Dach viele
Schlupflöcher verschlos-
sen werden.


Mauersegler im Flug
© Klaus Roggel


Mauersegler verbringen ihr
ganzes Leben in der Luft.
Nur während der Brut- und
Jungenaufzuchtzeit haben
sie in ihren Bruthöhlen in
Mauerspalten und unter
Dächern für wenige Wo-
chen «Bodenkontakt».
Diese Spezialisierung wird
Mauerseglern in unserer
bautechnisch immer «per-
fekter» werdenden Gebäu-
dewelt zunehmend zum
Verhängnis.

Bis zu 350 Seglerleben
werden voraussichtlich
auch in diesem Jahr wieder
in der von uns geförderten
Rettungsstation von Silvia
Volpi und ihren freiwilligen
Helfern rund um die Uhr
gepflegt. Segler fangen ihre
Nahrung im Flug und ent-
nehmen diese nicht vom
Boden oder aus Futter-
schalen, weswegen die
Segler-Patienten in der
Rettungsstation von Hand
gefüttert werden müssen.


Helferin füttert Mauersegler-
patienten © Silvia Volpi


Bei der Handfütterung
wird die Insektennahrung
tief inden weit aufgesperr-
ten Rachen des Pfleglings
eingeführt. Eine zeitlich
und körperlich stark
beanspruchende Arbeit.

Doch das tief empfundene
Glück gesund gepflegte
Alpen- und Mauersegler
wieder durch die Lüfte
jagen zu sehen und die
Hoffnung auf grossherzige
Spenden-Unterstützung
tierliebender Menschen
gibt Silvia Volpi und dem
Helfer-Team den täglichen
Antrieb zum Weitermachen.


Silvia Volpi mit Mauersegler im Flugtrainings-Zelt © SPA_CH

Um die diesjährige
«Segler-Saison» ohne
Einschränkungen bewälti-
gen zu können, benötigt
die Segler-Rettungsstation
insgesamt noch minde-
stens 16'800 Franken.
Bitte helfen Sie Silvia
Volpi und ihrem ehren-
amtlichen Helfer-Team
für diese hochspeziali-
sierte Segler-Rettungs-
arbeit mit Ihrer engagier-
ten Projektspende. Erst
die sichert Seglerpfleg-
lingen die Versorgung
mit artgerechtem Grillen-
Futter und die fachgerech-
te Pflege mit geeigneten
tiermedizinischen Präpa-
raten bis zur erfolgrei-
chen Auswilderung in
die 2. Luftfreiheit!



Gesundgepflegter Mauersegler
vor dem Flug in die 2. Freiheit
© M. Klüver


Bei Segler-Notfällen erhal-
ten Sie unter der Notruf-
Nummer 079 663 71 84

Auskünfte beim Umgang
mit hilflos aufgefundenen
Alpen- oder Mauerseglern.

> zum Flyer hier anklicken
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
Malzgasse 5
4052 Basel

Tel.    +41 61 311 02 01
Fax    +41 61 311 02 00
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt eingetragen. Die Firmennummer lautet: CHE-404.478.621

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind zur Eintragung als Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern angemeldet. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf den folgenden Projektschwerpunkten:

  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa insbesondere auf den Mittelmeer-Inseln Zypern, Sizilien und Sardinien.
  • Erwerb und wildtiergerechter Umbau von ungenutzten Gebäuden zu Artenschutzgebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen.
  • Förderung von Landkäufen und Biotopentwicklungsarbeiten in Italien zum Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute.
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegestationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen.

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

GELOI Wetland: Überlebenswichtige Feuchtwiesen als Rast- und Nahrungsplätze für unsere Zugvögel retten!

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um das Video
„GELOI Wetland“ zu sehen.


Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini

 
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„Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini“ zu sehen.


Vogelschutzkampagne 2018

 
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„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.